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market access & health policy

01.12.2010 15:15
"MAHP" ist das offizielle Organ der Deutschen Fachgesellschaft für Market Access e.V (DFGMA).
Gesundheit als Ware
01.08.2011

Gesundheit als Ware

Ausgabe 08 / 2011

Wenn Patienten zu Kunden werden, hat das natürlich Konsequenzen. „Dann werden auch Ärzte zu Dienstleistern und Dienstleister stehen zu ihren Kunden in einem anderen Verhältnis“, konstatierte Professor Dr. Paul Unschuld anlässlich des Jubiläumskongresses der „Deutschen Apotheker Zeitung“ in Berlin. Nach Einschätzung von Unschuld sind wir alle Zeitzeugen eines Umbruchs: „Wir haben zum ersten Mal in der Geschichte der Zivilisation einen Zustand erreicht, in dem Kranksein volkswirtschaftlich betrachtet mindestens so wertvoll ist, wie die Gesundheit der Bürger.“ Welche Gründe ihn zu dieser These veranlassten, führte der Medizinhistoriker im Laufe seines Vortrages mit dem Titel „Ware Gesundheit: Diagnose einer fundamentalen Fehlentwicklung“ weiter aus.

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01.08.2011

Managementhilfe in unsicheren Zeiten

Ausgabe 08 / 2011

Täglich neue Krisenmeldungen und wöchentlich dramatische Veränderungen in den unterschiedlichen Segmenten des Gesundheitsmarkts. Da fällt es nicht leicht, den Überblick zu behalten und sich auf die wirklich wichtigen Veränderun-gen zu konzentrieren. Die Prognose und Planung wird zu einem stetig größer werdenden Unsicherheitsfaktor, angesichts der schnellen Frequenz der Veränderungen im Markt. Vorhersagen und Jahresplanungen degenerieren, bedingt durch die Dramatik und Schnelligkeit der Veränderungen, zu „junk bonds“ wie im Finanzmarkt. Bald monatlich müssen für verlässlich gehaltene und realistisch denkbare Zukunftsszenarien auf ihre Prämissen und Annahmen erneut überprüft und angepasst werden, damit der kleiner werdende Handlungsspielraum durch das Management noch rechtzeitig genutzt werden kann. Planung wird in turbulenten Zeiten von einer - ehemals auf eine Monatsperiode verdichteten Aktivität des Jahres - fast zu einem kontinuierlichen Tagesgeschäft.

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Was Kassen wirklich wollen
07.07.2011

Was Kassen wirklich wollen

Ausgabe 07 / 2011

Durch das AMNOG verändert sich die Beziehung zwischen der Pharmaindustrie und den Krankenkassen. Gewissermaßen sitzen die Akteure im gleichen Boot, sind doch beide Seiten zum Umdenken gezwungen. Während unter den Krankenkassen der Wettbewerbsdruck zunimmt, müssen Pharmaunternehmen ihr Angebot an den Bedarf der Krankenkassen anpassen. Eine neue GKV-Umfrage von health-activate zeigt erstmalig diesen Bedarf auf und lässt eine große Diskrepanz erkennen. Zwar unternimmt die Industrie offensichtlich erhebliche Anstrengungen in Richtung der Krankenkassen, jedoch nur mit einem mäßigen Erfolg. Denn laut health-activate-Experten besteht „ein grundsätzliches Missverständnis zwischen Anforderungen seitens der Krankenkassen und den Konzepten und Informationen, die Pharmahersteller an die Kassen vermitteln“.

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Editorial

Editorial 06/2017

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen

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