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market access & health policy

01.12.2010 15:15
"MAHP" ist das offizielle Organ der Deutschen Fachgesellschaft für Market Access e.V (DFGMA).
Planwirtschaft oder Wettbewerb?
07.07.2011

Planwirtschaft oder Wettbewerb?

Ausgabe 07 / 2011

Auf der diesjährigen Jahrestagung des Pharmaspezialisten Cegedim standen Lösungsansätze für die anstehenden Herausforderungen im Gesundheitswesen im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen. Ende Mai trafen sich Experten und Meinungsbildner aus den unterschiedlichen Bereichen des Healthcaremarktes, um inbesondere das AMNOG aus ihrer jeweiligen Perspektive zu beleuchten. Für Professor Dr. Günter Neubauer, Direktor des Münchner Instituts für Gesundheitsökonomik, der als Moderator durch den Tag führte, stellt das AMNOG einen Paradigmenwechsel dar. In seiner Einführung prognostizierte er jedoch bereits die nächste Reform für das Jahr 2015. Einer seiner wichtigsten Kritikpunkte in Richtung Politik: Leider finde in Deutschland keine ökonomische Aufklärung statt. Auch die Inhalte des bevorstehenden Versorgungsgesetzes sind aus seiner Perspektive „der Versuch, Probleme von morgen mit Instrumenten von gestern zu lösen“.

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Herausforderung AMNOG
07.07.2011

Herausforderung AMNOG

Ausgabe 07 / 2011

Das AMNOG verlangt erstmals eine „frühe Nutzenbewertung“ für neue Medikamente. Im Zuge der Zulassung muss der Hersteller zukünftig ein Nutzen-Dossier einreichen. Der Bezugspunkt für die Bewertung des Präparates ist unter Anderem der Patient. Dies bedeutet, dass der Wert einer Innovation sich größtenteils in den positiven Effekten bei den betroffenen Patienten manifestiert. Um nutzenrelevante Parameter für das Dossier festzulegen, ist es daher für Hersteller unabdingbar, so früh wie möglich in der Produkt-Entwicklungsphase patientenrelevante Endpunkte und Patientenpräferenzen zu ermitteln. Schneidet das neue Medikament schlechter ab als das der Konkurrenz, kann daraus eine Einstufung als sogenanntes Analog-Präparat resultieren, mit der Folge der Festbetragsregelung, was geringere Margen nach sich ziehen kann, als ursprünglich geplant. Jedoch auch für Bestands-Präparate können zukünftig Patientenpräferenzen und patientenrelevante Endpunkte im Zuge von kurzfristig angeforderten Kosten-Nutzen-Analysen verlangt werden. Patientenpräferenzen sind damit ein wesentliches Kriterium zukünftiger Bewertungsverfahren, um den Patientennutzen umfassend abzubilden: Nichts ist für Hersteller gefährlicher, als „auf das falsche Pferd zu setzen“ beim Design von Studien, die bestimmte Nutzenparameter belegen sollen, und bei der Vermarktung.

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„Inhalt vor Frequenz“
06.06.2011

„Inhalt vor Frequenz“

Ausgabe 06 / 2011

Wie ticken die Krankenkassen? Und an wen muss man sich dort wenden? Typische Fragen, vor denen viele Leistungserbringer und Hersteller aus dem Medizinproduktebereich stünden, so Daniela Piossek, Leiterin des Referats Krankenversicherung beim Bundesverband Medizintechnologie und Moderatorin der MedInform-Veranstaltung zur Kommunikation mit den Krankenkassen. Dass es bei diesem Thema viele Parallelen zwischen Medizinproduktebranche und Pharmaindustrie gibt, wurde schon alleine dadurch deutlich, dass Joachim Odenbach, der Pressesprecher des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), auf der sehr gut besuchten Veranstaltung am 24. Mai in Köln gleich zwei Referate hielt.

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