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Industrie

30.11.2010 17:47
06.09.2017

Quo vadis Arzneimittelversorgung?

Ausgabe 05 / 2017

Die Arzneimittelversorgung in Deutschland wird immer wieder von verschiedenen Akteuren im Gesundheitssystem diskutiert – verstärkt nochmals durch die Einführung des AMNOG vor knapp sieben Jahren. Im Rahmen eines von Bayer Vital veranstalteten Pressegesprächs wurde die Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln – mit besonderem Fokus auf die Onkologie – von Experten in den Blick genommen. In den Vorträgen wurde auf einige Schwächen des Beurteilungsprozesses hingewiesen. Professor Dr. Axel C. Mühlbacher, Hochschule Neubrandenburg, plädierte für eine stärkere Berücksichtigung der Patientenperspektive im Nutzenbewertungsprozess.

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„Bewertungsablauf kritisch hinterfragen“
06.09.2017

„Bewertungsablauf kritisch hinterfragen“

Ausgabe 05 / 2017

Mit der Reihe „AMNOG-Daten“ will der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) alljährlich eine neue Informationsplattform zur Verfügung stellen und hat dazu die beiden Ökonomen Prof. Dr. Dieter Cassel (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Volker Ulrich (Universität Bayreuth) beauftragt. Die eben vorgelegten „AMNOG-Daten 2017“, welche auf Basis der Daten von BPI-MARIS (Stand 31. Dezember 2016) die „Funktionsweise und Ergebnisse der Preisregulierung für neue Arzneimittel in Deutschland“ analysieren, sind an sich schon nicht nur lesenswert, weil es die bisher aktuellste Zusammenschau des seit dem 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) darstellt, sondern auch weil es auf den noch erscheinenden „AMNOG-Check 2017“ hinarbeitet. Dessen Schwerpunktthema wird sein: „Gefährdungsmomente der GKV-Versorgung bei AMNOG-Präparaten“. Aus diesem Grund konzentriert sich dieser Beitrag auf das „AMNOG-Daten“-Kapitel „Ambivalenz der Kategorie kein Zusatznutzen“.

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17.07.2017

Langzeitgesundheit im Fokus

Ausgabe 04 / 2017

Seit einem Jahr kann „Descovy“ (Emtricitabin/Tenofoviralafenamid; FTC/TAF) in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln zur Behandlung einer HIV-Infektion bei Erwachsenen und Jugendlichen (über 12 Jahre), die mit dem humanen Immundefizienzvirus Typ 1 (HIV-1) infiziert sind, eingesetzt werden. Auf einem vom Unternehmen Gilead veranstalteten Presseworkshop, der im Rahmen der 7. Münchner AIDS- und Hepatitis-Werkstatt stattfand, gaben verschiedene Experten Einblick in ihre Praxis-Erfahrungen mit der Langzeittherapie bei HIV-Infektionen und beschrieben die Anforderungen an eine moderne HIV-Therapie.

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17.07.2017

„Großer Fortschritt für Patienten“

Ausgabe 04 / 2017

Das Pharmaunternehmen MSD gab im Februar bekannt, dass der PD-1 (Programmed Cell Death Protein 1)-Inhibitor Pembrolizumab („Keytruda“) die EU-Zulassung als Monotherapie für die Erstlinientherapie beim metastasierenden nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (Non Small Cell Lung Cancer, NSCLC) zur Behandlung von Erwachsenen mit hoher Tumor-PD-L1-Expression (ohne EGFR B- oder ALK C-positive Tumormutationen) erhalten hat. Anlässlich eines Pressegesprächs zum EU-weiten Launch von „Keytruda“ machte Professor Dr. Martin Reck, LungenClinic, Grosshansdorf, deutlich, dass neue Therapieprinzipien – wie die Immuntherapie – die Möglichkeiten der Behandlung von Patienten mit NSCLC verbessern.

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Editorial

Editorial 05/2017

Reform statt Revolution

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