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Industrie

30.11.2010 17:47
„Die vierte Hürde wäre der falsche Weg“
13.03.2017

„Die vierte Hürde wäre der falsche Weg“

Ausgabe 02 / 2017

Zum 20. Mal hat Lilly den „Quality of Life“-Preis für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Lebensqualitätsforschung verliehen. Warum investiert ein Pharmaunternehmen seit nunmehr zwei Dekaden Geld und Know-how in einen Preis in einem Fachgebiet, das einerseits zwar in aller Munde ist, doch andererseits im AMNOG-Prozess recht schwierig zu handhaben ist? Im Interview mit „Market Access & Health Policy“ spricht Simone Thomsen, Geschäftsführerin der Lilly Deutschland GmbH, offen über die Vor- und Nachteile von Instrumenten wie EQ-5D, SF-36, SF-12 oder EORTC QLQ-C30.

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137.950 Todesfälle durch Typ-2-Diabetes
13.03.2017

137.950 Todesfälle durch Typ-2-Diabetes

Ausgabe 02 / 2017

Mit zwei Daten-Erstpräsentation schaffte das auf Initiative des forschenden Pharmaunternehmens Novo Nordisk entstandene Forum „Diabetes 2030“ eine neue Datengrundlage für die Diabetes-Versorgung in Deutschland. Auch wenn die beiden Tagungspräsidenten – Univ.-Prof. Dr. med Dr. h. c. Diethelm Tschöpe vom Herz- und Diabeteszentrum Bad Oyenhausen und Prof. Dr. rer. pol. Jürgen Wasem von der Universität Duisburg-Essen – in ihrem Vorwort zur Veranstaltung noch von einem (bereits geglückten) Experiment sprachen, lebt die in diesem Vorwort ausgelobte „Vision, aus verschiedenen Blickwinkeln interessenunabhängig ein Zukunftsszenario für eine bessere Versorgung der Menschen mit Diabetes zu beleuchten“ nicht nur von einem „gelungenen, konstruktiven und offenen Dialog“, sondern auch von mehr und besseren Fakten: zur Berücksichtigung von Stellungnahmen der Wissenschaft durch den G-BA in der frühen Nutzenbewertung einerseits (MVF 02/17) und zur tatsächlichen, durch Diabetes bedingten Mortalität andererseits. Nach diesen Zahlen waren 2010 immerhin 137.950 Todesfälle auf Typ-2-Diabetes zurückzuführen, das Sechsfache dessen, was die amtliche Todesursachenstatistik ausweist.

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Analyse des Verfahrens für NUB

Analyse des Verfahrens für NUB

Ausgabe 02 / 2017

Für neue, innovative und kostenintensive Methoden soll das NUB-Verfahren eine zügige Berücksichtigung innerhalb des G-DRG-Systems ermöglichen. Im Rahmen einer Analyse wurden die Statusvergaben seit Implementierung des NUB-Systems analysiert und eine Subgruppenanalyse für Arzneimittel vorgenommen. Wie haben sich die Erfolgsraten von NUB-Anfragen für Arzneimittel seit 2005 entwickelt und welche Entscheidungen traf das InEK 2017?

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Epilepsie-Medikation ist sehr unterschiedlich
13.03.2017

Epilepsie-Medikation ist sehr unterschiedlich

Ausgabe 02 / 2017

Bei generalisierten oder unklassifizierbaren Epilepsien sind Valproat und Topiramat wirksamer als Lamotrigin. Das steht so in der Leitlinie „Erster epileptischer Anfall und Epilepsien im Erwachsenenalter“, im September 2012 herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und mit einem Haltbarkeitsdatum bis 2014, maximal bis 2016 versehen. Nun könnte man aufgrund dieser Leitlinie davon ausgehen, dass überall in Deutschland wenn schon nicht gleich, doch immerhin ähnlich verordnet und therapiert wird. Dem ist aber nicht so, wie Prof. Dr. Hajo Hamer, MHBA, Leiter des Epilepsiezentrums und Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Erlangen, auf dem 10. Valentinssymposium, veranstaltet von den Pharmafirmen Eisai und Bial, vortrug.

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Editorial

Editorial 02/2017

Die Luft wird dünn für Alternativen

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