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Politik

30.11.2010 17:51
„Der Mischpreis muss neu gedacht werden“
06.09.2017

„Der Mischpreis muss neu gedacht werden“

Ausgabe 05 / 2017

Der Volkswirtschaftler – mit den Schwerpunkten Gesundheitsökonomie und Statistik – Dr. Marco Penske gehört zu den profiliertesten Vertretern des Market Access. Seit 2011 gehört zu seinem Verantwortungsbereich als Head Market Access & Healthcare Affairs von Boehringer Ingelheim die Nutzenbewertung und Preisverhandlung nach AMNOG, Vertragsmodelle zur Arzneimittelversorgung und obendrein die Gesundheitspolitik. Mit 14 von ihm verantworteten Arzneimittel-Dossiers und 11 Preisverhandlungen weiß er nur zu gut um die Komplexität des Themenfelds.

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Poker um Posten und Profite
06.09.2017

Poker um Posten und Profite

Ausgabe 05 / 2017

Wenn die „Stuttgarter Nachrichten“ als einer der wenigen Publikumstitel überhaupt sich mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) befassen, in dem getitelt wird, dass ein „Machtkampf in der Herzkammer des Gesundheitswesens“ ausgebrochen sei, rühren sie nur an der Oberfläche. Der derzeitige Personalpoker um die Neubesetzung der Unparteiischen geht weit tiefer, reicht hinein in die nach wie vor aktuelle Frage der Legitimation dieses höchsten normgebenden Organs der Selbstverwaltung und führt hin zur Frage, wie die handelnden Akteure im G-BA, die sogenannten Bänke, mit dem „Gesetz zur Stärkung der Selbstverwaltung in der GKV“ umgehen. Mit dem GKV-SVSG hat der Bundestag Anfang dieses Jahres mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen die Informations- und Kontrollrechte aller Selbstverwaltungsgremien erweitert und präziser formuliert, auf gut deutsch: Die Politik nimmt damit die Selbstverwaltung an die kürzere Leine, oder versucht es zumindest.

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06.09.2017

Reformkommission der Stiftung Münch legt Entwurf für die Verbesserung des G-BA vor: „Reform statt Revolution“

Ausgabe 05 / 2017

„Am Ende zählt, ob der Patient etwas davon hat. Wir sitzen hier für die Patienten.“ Diese Aussage stellte Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Münch, an den Anfang der konstituierenden Sitzung der Reformkommission. Der Titel „Reform des Gemeinsamen Bundesausschusses“ (G-BA) klingt technisch, aber Holzingers Diktum stellte noch einmal das Kernanliegen heraus: „Das Ziel der Stiftung Münch ist es, das deutsche Gesundheitswesen zukunftsfähiger zu machen, und der G-BA als Gremium der Selbstverwaltung ist dabei eine wichtige, aber augenscheinlich reformbedürftige Einrichtung“, so Holzinger. Gradmesser für die Sinnhaftigkeit der zu erarbeitenden Reformideen sei deshalb, ob die medizinische Versorgung dadurch patientenorientierter werde. „Genau dazu soll diese Kommission beitragen.“

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Bonn wäre der ideale Standort
06.09.2017

Bonn wäre der ideale Standort

Ausgabe 05 / 2017

Unter dem Motto „Closer to Europe“ bewirbt sich die Bundesstadt Bonn bei der Europäischen Union (EU) um den künftigen Sitz der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA). Im Rahmen einer Pressekonferenz Anfang August in der Staatskanzlei in Düsseldorf wurde der frühere Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens und Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit a.D., Wolfgang Clement, als Sonderbeauftragter des Bundesgesundheitsministers für die Bewerbung vorgestellt. Clement machte in seinem Statement deutlich, dass es einen spannenden Wettbewerb zwischen den 19 Bewerberstädten geben werde. „Aber wir dürfen uns gute Chancen ausrechnen“, zeigte sich der Sonderbeauftragte überzeugt.

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Editorial

Editorial 05/2017

Reform statt Revolution

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