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Politik

30.11.2010 17:51
Ganz oder gar nicht
13.11.2017

Ganz oder gar nicht

Ausgabe 06 / 2017

Das Ziel aller Player im Gesundheitswesen ist es, die Versorgung des Patienten zu verbessern. Das Wohl des Patienten spiegelt sich unter anderem auch in der Bewertung seiner Lebensqualität wider. Über die Bedeutung von qualitativ hochwertigen Lebensqualitätsdaten sowie deren Einordnung und Bewertung im AMNOG-Prozess sprach „Market Access & Health Policy“ mit Dr. med. Thomas Kaiser, Ressortleiter Arzneimittelbewertung beim IQWiG in Köln. Im Gespräch macht Kaiser seine Haltung zur Erhebung von Lebensqualitätsdaten unmissverständlich deutlich: Entweder richtig machen oder sein lassen. „Wobei ‚sein lassen‘ keine wirkliche Option ist.“

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13.11.2017

Vorbereitungen für den Brexit treffen

Ausgabe 06 / 2017

Ein vom Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) veranstalteter Workshop im Rahmen der 6. Jahrestagung House of Pharma & Healthcare nahm die Folgen des Brexit für die Pharmaindustrie genauer unter die Lupe. Die Experten machten vor allen Dingen auf eine Notwendigkeit aufmerksam. Auch wenn die Brexit-Verhandlungen noch durchaus schleppend verlaufen, sollte man sich bereits jetzt mit den möglichen Konsequenzen für das eigene Unternehmen befassen. Es besteht in vielen Bereichen – wie beispielsweise Zulassung und Pharmakovigilanz – erheblicher Handlungsbedarf. Beim Austritt Großbritanniens aus der EU wird es mit Sicherheit Gewinner und Verlierer geben. Aber die Experten waren sich einig: Die Patienten dürfen auf keinen Fall zu den Verlierern gehören.

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„Der Mischpreis muss neu gedacht werden“
06.09.2017

„Der Mischpreis muss neu gedacht werden“

Ausgabe 05 / 2017

Der Volkswirtschaftler – mit den Schwerpunkten Gesundheitsökonomie und Statistik – Dr. Marco Penske gehört zu den profiliertesten Vertretern des Market Access. Seit 2011 gehört zu seinem Verantwortungsbereich als Head Market Access & Healthcare Affairs von Boehringer Ingelheim die Nutzenbewertung und Preisverhandlung nach AMNOG, Vertragsmodelle zur Arzneimittelversorgung und obendrein die Gesundheitspolitik. Mit 14 von ihm verantworteten Arzneimittel-Dossiers und 11 Preisverhandlungen weiß er nur zu gut um die Komplexität des Themenfelds.

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Poker um Posten und Profite
06.09.2017

Poker um Posten und Profite

Ausgabe 05 / 2017

Wenn die „Stuttgarter Nachrichten“ als einer der wenigen Publikumstitel überhaupt sich mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) befassen, in dem getitelt wird, dass ein „Machtkampf in der Herzkammer des Gesundheitswesens“ ausgebrochen sei, rühren sie nur an der Oberfläche. Der derzeitige Personalpoker um die Neubesetzung der Unparteiischen geht weit tiefer, reicht hinein in die nach wie vor aktuelle Frage der Legitimation dieses höchsten normgebenden Organs der Selbstverwaltung und führt hin zur Frage, wie die handelnden Akteure im G-BA, die sogenannten Bänke, mit dem „Gesetz zur Stärkung der Selbstverwaltung in der GKV“ umgehen. Mit dem GKV-SVSG hat der Bundestag Anfang dieses Jahres mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen die Informations- und Kontrollrechte aller Selbstverwaltungsgremien erweitert und präziser formuliert, auf gut deutsch: Die Politik nimmt damit die Selbstverwaltung an die kürzere Leine, oder versucht es zumindest.

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Editorial

Editorial 06/2017

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen

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