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market access & health policy

01.12.2010 15:15
"MAHP" ist das offizielle Organ der Deutschen Fachgesellschaft für Market Access e.V (DFGMA).
Keine Lust auf Krankheitsdaten
01.08.2011

Keine Lust auf Krankheitsdaten

Ausgabe 08 / 2011

Google wird, aufgrund mangelnder Akzeptanz bei den Zielgruppen, zum 1. Januar 2012 seine online geführte Patientenakte „Google Health“ einstellen, wie das Unternehmen am 24. Juni in seinem offiziellen Blog bekannt gegeben hat. Auch die Gesundheitsakte „Lifesensor“ der InterComponentWare AG (ICW) wurde am 31. Mai dieses Jahres aufgrund mangelnder Nachfrage eingestellt. Bei Careon war im vergangenen Jahr ebenfalls die Nachfrage nach seiner Gesundheitsakte gering. Die Vita-X AG (CompuGroup) verzeichnet hingegen eine steigende Nachfrage bei ihrem Produkt. Wieso ist sie erfolgreich, wenn es beim Wettbewerb hapert? Und was sind die Barrieren einer breiten Akzeptanz von elektronischen Gesundheitsakten?

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Gesundheit als Ware
01.08.2011

Gesundheit als Ware

Ausgabe 08 / 2011

Wenn Patienten zu Kunden werden, hat das natürlich Konsequenzen. „Dann werden auch Ärzte zu Dienstleistern und Dienstleister stehen zu ihren Kunden in einem anderen Verhältnis“, konstatierte Professor Dr. Paul Unschuld anlässlich des Jubiläumskongresses der „Deutschen Apotheker Zeitung“ in Berlin. Nach Einschätzung von Unschuld sind wir alle Zeitzeugen eines Umbruchs: „Wir haben zum ersten Mal in der Geschichte der Zivilisation einen Zustand erreicht, in dem Kranksein volkswirtschaftlich betrachtet mindestens so wertvoll ist, wie die Gesundheit der Bürger.“ Welche Gründe ihn zu dieser These veranlassten, führte der Medizinhistoriker im Laufe seines Vortrages mit dem Titel „Ware Gesundheit: Diagnose einer fundamentalen Fehlentwicklung“ weiter aus.

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01.08.2011

Managementhilfe in unsicheren Zeiten

Ausgabe 08 / 2011

Täglich neue Krisenmeldungen und wöchentlich dramatische Veränderungen in den unterschiedlichen Segmenten des Gesundheitsmarkts. Da fällt es nicht leicht, den Überblick zu behalten und sich auf die wirklich wichtigen Veränderun-gen zu konzentrieren. Die Prognose und Planung wird zu einem stetig größer werdenden Unsicherheitsfaktor, angesichts der schnellen Frequenz der Veränderungen im Markt. Vorhersagen und Jahresplanungen degenerieren, bedingt durch die Dramatik und Schnelligkeit der Veränderungen, zu „junk bonds“ wie im Finanzmarkt. Bald monatlich müssen für verlässlich gehaltene und realistisch denkbare Zukunftsszenarien auf ihre Prämissen und Annahmen erneut überprüft und angepasst werden, damit der kleiner werdende Handlungsspielraum durch das Management noch rechtzeitig genutzt werden kann. Planung wird in turbulenten Zeiten von einer - ehemals auf eine Monatsperiode verdichteten Aktivität des Jahres - fast zu einem kontinuierlichen Tagesgeschäft.

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Artikelaktionen
Corona

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Editorial

Editorial 03/2020

From dirty to smart data – oder Aufbruch in das Zeitalter der digitalen Aufklärung?