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market access & health policy

01.12.2010 15:15
"MAHP" ist das offizielle Organ der Deutschen Fachgesellschaft für Market Access e.V (DFGMA).
Kann bessere Versorgung Sünde sein?
07.11.2011

Kann bessere Versorgung Sünde sein?

Ausgabe 11 / 2011

Das AMNOG ist bereits seit einigen Monaten in Kraft, weitere Reformen - wie beispielsweise das GKV-Versorgungsstrukturgesetz -, stehen schon in den Startlöchern. Dennoch gibt es immer noch zahlreiche offene Fragen bei der Anwendung des AMNOG in der täglichen Praxis. Auf der Veranstaltung „All About Market Access & Reimbursement“, die vom Forum Institut für Management in Berlin veranstaltet wurde, gaben Experten aus den unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitsmarktes Antworten auf Fragen rund um das AMNOG. Aus Sicht der Krankenkasse referierte Evert Jan van Lente, Stellvertretender Geschäftsführer Versorgung beim AOK Bundesverband, unter anderem zum Thema, welche Anreize im AMNOG gesetzt wurden für das Thema Versorgungsforschung. Entscheidend für den Erfolg in der Zusammenarbeit zwischen der Industrie und Krankenkassen ist seiner Einschätzung nach Transparenz im Prozess und kontinuierliche Kommunikation.

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Entscheidungen fallen in der Region
07.11.2011

Entscheidungen fallen in der Region

Ausgabe 11 / 2011

Market Access wird in der Regel auf drei Ebenen durchgeführt, die jeweils unterschiedliche Managementperspektiven implizieren. Über allem steht die internationale Market-Access-Perspektive. Auf diesem Level werden die strategischen Grundlinien für den globalen Produkterfolg festgelegt. Zentrale Begriffe auf der internationalen Ebene sind die Produktpositionierung, die Value Proposition und die globale Pricing-Strategie. Die wesentliche instrumentelle Konkretisierung auf dieser Ebene ist das Global-Value-Dossier (GVD). Ergänzend zur produktbezogenen Betrachtungsweise des GVD wird heute zunehmend ein Global-Market-Access-Dossier erstellt, das die vielfältigen Marktbedingungen zusammenfasst. Doch ergänzend dazu gibt es auch einen regionalen Market Access, der noch nicht ganz im Fokus des Managements steht.

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Ein Systemwechsel sieht anders aus
07.11.2011

Ein Systemwechsel sieht anders aus

Ausgabe 11 / 2011

Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung, kurz Versorgungsstrukturgesetz oder noch kürzer GKV-VStG werden die Rahmenbedingungen für die ambulante und stationäre Versorgung in Deutschland geändert. Ob sie verbessert werden, wie es sich das Bundesministerium für Gesundheit so vorstellt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Im Ursprung basierend auf einem im März letzten Jahres vorgelegten Eckpunktepapier von Johannes Singhammer, dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sowie einem daraus entstandenen 14-Punkte-Papier von Jens Spahn, dem gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, wurde am 3. August vom Bundeskabinett und am 23. September vom Bundestag in 1. Lesung beschlossene Vorhaben am 19. Oktober im Gesundheitsausschuss diskutiert, wobei Änderungsanträge der Regierungsfraktionen sowie je eine von den Linken und den Grünen, dazu Dutzende Stellungnahmen und Einzel-Sachverständige angehört wurden. Die Zeit rennt: Am 11. November folgt die 2. und 3. Lesung im Bundestag und am 16. Dezember der Durchgang im Bundesrat - schließlich soll das GKV-VStG am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Wie bei jedem Gesetz gibt es Licht- und Schattenseiten und wie so oft den Malus, dass die meisten der im VStG verordneten Gesetzesänderungen auf mehr gutem Willen denn Evidenz basieren.

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