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Neuer Service des ÄBD: über das Portal „MORE" eRezepte verwalten

15.07.2020 11:32
Mit dem eRezept erweitert die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) die Videosprechstunde des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) seit dem 1. Juli 2020 um einen weiteren digitalen Service. Das eRezept ersetzt das herkömmliche Papierrezept und lässt sich vollständig online verwalten. Kooperationspartner der KVH sind der Hessische Apothekerverband (HAV), die AOK Hessen, die DAK-Gesundheit, die Techniker Krankenkasse und Optica.

Patienten, die außerhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten akute Beschwerden haben, versorgt der ÄBD in rund 70 Bereitschaftsdienstzentralen in ganz Hessen. Den Weg in eine dieser Zentralen können sich Patienten seit Kurzem gegebenenfalls sparen. Möglich macht das eine Videosprechstunde, die der ÄBD zunächst Mittwoch- und Freitagnachmittag anbietet.

Patienten können dazu unter 116117, der bundeseinheitlichen Rufnummer des Bereitschaftsdienstes, einen Termin vereinbaren und werden zur vereinbarten Zeit von einem Arzt per Videotelefonie angerufen. Ergibt die Untersuchung, dass ein Arzneimittel notwendig ist, stellt der Arzt ein eRezept aus, welches die Patienten im Portal „MORE – Mein Online-Rezept“ einfach und schnell verwalten könnten.

Sie könnten dieses einer der derzeit rund 600 teilnehmenden hessischen Apotheken vor Ort zuweisen und das Arzneimittel dort abholen. Sei ein Arzneimittel nicht vorrätig, bekämen Patienten eine Information und gingen entweder erst dann in die Apotheke, wenn das Arzneimittel verfügbar ist, oder geben das Rezept an eine andere Apotheke. Doppelte Wege in die Apotheke seien damit passé.

Die Registrierung für beide Angebote ist kostenlos. Die Videosprechstunde könne von Versicherten aller gesetzlichen Krankenkassen in Anspruch genommen werden, das eRezept zunächst nur von Patienten, die bei der AOK Hessen, der DAK-Gesundheit oder der Techniker Krankenkasse versichert sind.

Für die Videosprechstunde gälten zudem einige medizinische und technische Voraussetzungen. Demnach sei eine Videosprechstunde nur dann möglich, wenn die Krankheitszeichen (wie Erkältungskrankheiten oder Hautausschläge) eine Diagnose per Bildschirm zulassen. Ob dies möglich sei, stellten die medizinischen Fachangestellten der 116117 im Rahmen eines medizinischen Ersteinschätzungsverfahrens am Telefon fest. Darüber hinaus benötigen Patienten entweder einen Computer mit Webcam, ein Smartphone oder ein Tablet sowie eine ausreichend schnelle Internetverbindung.

Alle wichtigen Informationen gibt es unter www.bereitschaftsdienst-hessen.de/videosprechstunde-erezept. Dort ist auch die Registrierung möglich.

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