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BKK begrüßt Spahns Vorstoß bei der ePA

17.07.2018 10:47
Der BKK Dachverband begrüßt ausdrücklich die Initiative von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, möglichst schnell die rechtlichen Voraussetzungen für eine elektronische Patientenakte (ePA) mit mobilem Zugriff zu schaffen. "So bekommen Kassen endlich Rechtsicherheit, eine ePA anbieten zu können", sagt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes.

"Versicherte und Patienten wollen einfach, sicher und mobil auf Laborwerte, MRT-Daten, Arzneimittel-Verordnungen und Befunde zurückgreifen können. Sie reagieren schon heute mit Unverständnis auf die Zettelwirtschaft im Gesundheitswesen. Sie können die meisten Dinge des Alltags wie etwa Online-Banking und Reisebuchungen mit ihrem Smartphone erledigen und wollen im wichtigen Bereich der Gesundheit nicht von der Digitalisierung abgekoppelt sein."

Das Prinzip, dass Versicherte auch mobil auf ihre Daten zugreifen und jederzeit selbst entscheiden können und mit wem sie diese Daten teilen, sei für Betriebskrankenkassen entscheidend für den Erfolg der Digitalisierung, so die BKK.

Noch in diesem Sommer sollen BKK-Versicherte volle Kontrolle über ihre Gesundheitsdaten erhalten – und zwar mit der Vivy-App. Betriebskrankenkassen, Ersatzkassen, Innungskrankenkassen und PKV haben gemeinsam eine technische Lösung entwickelt und konnten nach Angaben der BKK rasch eine elektronische Gesundheitsakte auf den Markt bringen. Die Nutzung dieser App ist nicht von der Mitgliedschaft in einer bestimmten privaten oder gesetzlichen Krankenkasse abhängig.

"Wir freuen uns, dass der Minister jetzt selbstbestimmtes Handeln und Entscheiden über die eigene Gesundheit sowie eine intuitive Nutzung auch der Patientenakte schnell vorantreiben wird", sagt Franz Knieps. "Mobiler Zugang, einfache Registrierung trotz hohem Sozialdatenschutz und transparente Organisation der Behandlung werden die Patienten überzeugen."

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