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Deutsche Biotechnologieunternehmen sind Schlüssel in Bekämpfung der Corona-Pandemie

08.04.2020 12:42
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus und die Lungenerkrankung Covid-19 stehen Biotechnologieunternehmen nach eigenen Angaben "an vorderster Front". Sie produzieren auf Hochtouren diagnostische Tests und entwickeln diese weiter, sie forschen an Therapien und Impfstoffkandidaten. Rund 50 Mitgliedsunternehmen des Biotechnologiebranchenverbandes BIO Deutschland geben in einer aktuellen Umfrage an, auf den Gebieten Diagnostik, Therapien und Impfstoffe zu arbeiten, aber auch Desinfektionsmittel zu produzieren, um die Corona-Pandemie zu bekämpfen.

Oliver Schacht, Vorstandsvorsitzender von BIO Deutschland und Geschäftsführer des Diagnostikanbieters Curetis, kommentiert: "Deutsche Biotechnologieunternehmen sind im Kampf gegen die Corona-Pandemie gut aufgestellt. Viele unserer Mitglieder haben ihre Kapazitäten in Anbetracht der Krise stark auf die Forschung, Entwicklung und Produktion von Diagnostika, Wirkstoffen und Impfstoffen gegen das Corona-Virus ausgerichtet. Uns ist bewusst, wie wichtig unsere Arbeit für die Gesellschaft ist. Das ist sie immer, aber jetzt in ganz besonderem Maße."

Roland Sackers, Vorstandsmitglied von BIO Deutschland und Finanzvorstand des Molekulardiagnostikanbieters QIAGEN, ergänzt: "Seit den ersten Tagen des neuartigen Coronavirus-Ausbruchs arbeiten Biotechunternehmen unermüdlich, um die Verfügbarkeit bestehender Testlösungen zu steigern und neue, spezielle SARS-CoV-2-Tests zu entwickeln, um so den wachsenden nationalen und internationalen Testbedarf zu adressieren. Auch bei QIAGEN haben wir die Produktion schon um etwa 70 Prozent gesteigert. Im weiteren Jahresverlauf werden wir die Herstellung von Testkomponenten mehr als verzehnfachen. Nur so können wir dazu beitragen, dass ausreichend getestet werden kann."

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