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Hersteller unter Druck: OTC-Gesamtmarkt entwickelt sich pandemiebedingt negativ

28.04.2021 17:41
Die Pandemie wirkt sich auf die OTC-Branche aus: Für das Jahr 2020 zeigen die Absatz- und Umsatzentwicklungen deutlich nach unten. Und es gibt Verschiebungen: Tendenziell profitiert der Versandhandel von der Krise, während die Apotheken vor Ort Einbußen verzeichnen. Diese und weitere Erkenntnisse gehen aus dem neuen Überblickswerk „OTC-Daten 2021“ des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) hervor.

„Bei der monatlichen Betrachtung des Marktes zeigte sich ein eindeutiger Zusammenhang zwischen den Schwankungen am OTC-Markt und dem Verlauf der ersten und zweiten Pandemiewelle”, erklärt BPI-Hauptgeschäftsführer Kai Joachimsen. „Kurzfristige erhebliche Absatzzuwächse durch Bevorratungskäufe im März 2020 wurden von massiven Rückgängen durch den bundesweiten Lockdown und das veränderte Konsumentenverhalten in den Folgemonaten abgelöst“, erläutert Kai Joachimsen (siehe Grafiken unten). Auch der Lockdown des ersten Quartals 2021 wird die Entwicklung am OTC-Markt beeinflussen. Nach den turbulenten letzten Monaten bleibt die Pandemie für die Hersteller weiterhin eine große Herausforderung.“

Trotz des Rückgangs zeigen die OTC-Daten klar die große Bedeutung des Marktsegments auf: Mehr als die Hälfte aller abgegebenen Arzneimittel in 2020 waren nicht verschreibungspflichtig. Rund 84 Prozent aller Arzneimittelhersteller in Deutschland führen OTC-Arzneimittel in ihrem Portfolio. „Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind die zweite tragende Säule der Arzneimittelversorgung und fester Bestandteil der Gesundheitsversorgung“, konstatiert Kai Joachimsen.

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