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BPI: „Ampel schaltet bei der Arzneimittelversorgung noch nicht auf Zukunft“

25.11.2021 12:21
Vor dem Hintergrund der existentiellen Wichtigkeit der Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln und Impfstoffen bedürfe es einer klaren Position zur Stärkung der Industriellen Gesundheitswirtschaft in Deutschland und Europa, betonte der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) in einer Pressemitteilung anlässlich der Votstellung des Koalitionsvertrags der neuen Bundesregierung in Berlin.

„Die heute im Koalitionsvertrag beschlossenen Maßnahmen bleiben in einigen Teilen unkonkret und lassen unterschiedliche Interpretationen zu“, sagte Dr. Hans-Georg Feldmeier, Vorsitzender des BPI.

Der Verband freue sich einerseits über Signale, die eine Stärkung des Pharmastandortes Deutschland ermöglichen sollen, und begrüße das Ziel der Entbürokratisierung. Gleichzeitig würden aber investitionsfeindliche Maßnahmen, wie die Deckelung der Preise durch das Preismoratorium, seit mehr als elf Jahren bestehen bleiben.

„Neue Arzneimittel müssen in Deutschland weiterhin schnell verfügbar sein“, führte Feldmeier weiter aus. „Die aktuelle Corona-Krise belegt, wie wichtig ein innovationsoffenes System für die schnelle Verfügbarkeit von Arzneimitteln ist. Hier setzt die neue Koalition falsche Signale.“

Man werde die Herausforderungen einer ökologischen Neuausrichtung der Gesellschaft und sichere Lieferketten nur erreichen, wenn es dafür verlässliche Rahmenbedingungen und auskömmliche Preise für alle Arzneimitteltherapien gebe.