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Neue Partner aus GKV und PKV für Vivy

28.01.2019 11:57
Sieben weitere gesetzliche Krankenkassen bieten ihren Versicherten in Zukunft die Möglichkeit, ihre persönlichen Gesundheitsdaten in der App "Vivy" zu verwalten. Darüber hinaus gibt es nach Angaben von Vivy auch bei den PKVen Zuwachs: Die Gothaer und die SDK stellen ihren Kunden die elektronische Gesundheitsakte inklusive des digitalen Gesundheitsassistenten ebenfalls zur Verfügung.

Audi BKK, Bahn-BKK, BKK VBU, energie-BKK, BKK Miele, Wieland BKK sowie die BKK sind die Neuen an Bord. Mit dieser Erweiterung umfasst das Vivy-Ökosystem nach eigenen Angaben jetzt 21 gesetzliche Krankenkassen sowie vier private Krankenversicherungen und steht nun rund 17,7 Millionen Versicherten zur Verfügung. Das seien knapp 4,2 Millionen Versicherte mehr als noch beim Launch im September.

"Um die Nachhaltigkeit von Vivy zu garantieren, arbeiten wir bereits jetzt gemeinsam mit allen beteiligten Partnern an der Weiterentwicklung der App. Denn der Gesetzgeber hat entschieden, dass 2021 allen gesetzlich Versicherten eine elektronische Patientenakte zur Verfügung stehen soll. Diesbezüglich haben sich Gesundheitsministerium, die Kassen(-zahn)ärztliche Vereinigung, der GKV-Spitzenverband und die gematik auf ein Grundkonzept geeinigt und arbeiten derzeit an der Schaffung gemeinsamer Standards. Vivy soll zukünftig ein Teil davon sein und daher bin ich mir sicher, dass wir mit Vivy als elektronische Gesundheitsakte auf dem richtigen Weg sind", erläutert Hans-Jörg Gittler, Vorstandsvorsitzender der Bahn-BKK und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Bitmarck Holding GmbH.

Datenschutz und Privatsphäre

Arztbriefe, Befunde, Laborwerte, Medikationspläne, Notfalldaten und Impfinformationen - alles könne in der Vivy-App gespeichert werden. Die Versicherten hätten dabei die volle Kontrolle, denn: Nur sie entschieden darüber, welche Informationen sie in der App speichern und an wen sie diese weitergeben möchten. Die Daten seien umfänglich mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert, so das Unternehmen, für die ausschließlich der Versicherte selbst den Schlüssel habe. Welche Daten überhaupt in die App gelangen, entscheide ausschließlich der Versicherte. Die ausdrückliche Zustimmung sei auch notwendig, bevor Informationen mit weiteren Partnern geteilt würden. Da die App vollständig auf Servern in Deutschland gehostet werde, sorgten die hohen europäischen Datenschutzstandards für Sicherheit.

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