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Prof. Dr. Christoph U. Herborn übernimmt CEO-Funktion in Deutschland

04.08.2022 17:41
Der Klinikverbund Bergman Clinics erhält mit Prof. Dr. Christoph U. Herborn einen neuen CEO für die Verwaltung der deutschen Standorte. Er wird seine Tätigkeit am 15. August 2022 aufnehmen. Bergman Clinics, mit Hauptsitz in Naarden in den Niederlanden, setzt seine Wachstumsstrategie in Bezug auf die internationale Positionierung im Bereich hochspezialisierter, planbarer Behandlungen damit fort.

Nachdem die Bergman Clinics Gruppe mit Arjen Radder zuletzt einen neuen Gesamt-CEO präsentieren konnte, wird Mitte August nun auch in Deutschland mit Prof. Dr. Christoph U. Herborn die Geschäftsführung neu besetzt. Der Aufsichtsrat hat der Ernennung zugestimmt. Prof. C. U. Herborn wird die Verantwortung für alle Verwaltungsbereiche und Klinikstandorte mit medizinischen Schwerpunkten in Deutschland übernehmen.

Mit Prof. C. U. Herborn konnte Bergman Clinics einen ausgewiesenen Experten im Bereich des Gesundheitswesens gewinnen, der zuvor bei mehreren bundesweiten medizinischen Spitzeneinrichtungen beschäftigt war: Er war seit 1. Januar 2018 Mitglied des Vorstands der Asklepios Kliniken. Zuvor war er zudem seit dem 1. September 2015 als Medizinischer Direktor der gesamten Asklepios Gruppe beschäftigt. Vor seiner Zeit bei Asklepios war Prof. C. U. Herborn als Direktor für den Bereich MR Future Concepts international bei GE Healthcare tätig.

„Die Bergman Clinics Deutschland bedienen ein attraktives Segment, das sich sehr dynamisch und innovativ darstellt – vor allem mit der ambulanten Ausrichtung aus den Niederlanden im Hintergrund. Man kann aus Matrizen perspektivisch für medizinische Teilbereiche in Deutschland lernen und diese Modelle gegebenenfalls übernehmen. Gerade in den Kernbereichen – sprich Ophthalmologie, Orthopädie, Dermatologie, Phlebologie und Ästhetik – besteht für solche ambulanten Modelle großes Potential. Ich bin überzeugt davon, dass eine solche ambulante Transformation stattfinden wird“, erklärt Prof. C. U. Herborn nach seiner Ernennung und ergänzt: „Mein Hauptanliegen ist es, dass die Bergman Clinics in Deutschland eine Vorreiterrolle im Gesundheitswesen für die angesprochene, notwendige Veränderung des ambulanten Segments einnehmen.”

In seiner Person vereint er medizinisches und betriebswirtschaftliches Know-how und bringt somit allerbeste Voraussetzungen für die CEO-Stelle in Deutschland mit: Nach seiner Ausbildung zum Facharzt für Radiologie am Universitätsklinikum Essen und einem Forschungsaufenthalt in den USA kam er im Jahr 2005 an die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Ab 2007 übernahm er am UKE auch administrative und kaufmännische Aufgaben. So begleitete er unter anderem die Inbetriebnahme des Neubaus. Von 2010 bis 2012 war er Geschäftsführer der Martini-Klinik des UKE. Zeitgleich war er kaufmännischer Leiter des Onkologischen Zentrums am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Seit dem 1. Januar 2019 war er außerdem Mitglied der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Hamburg.

Die Strategie zur Stärkung der Position von Bergman Clinics in Nordwesteuropa ist durch die Besetzung der CEO-Funktion in Deutschland weiter forciert. Der Verbund schafft somit eine internationale Plattform für hochspezialisierte, planbare medizinische Versorgung mit dem Ziel, weiteres Wachstum der Aktivitäten in
Deutschland in den kommenden Jahren zu generieren, die Gesundheitsdienstleistung zu verbessern und
Synergien zu nutzen. Mit der Übernahme von sechs Capio-Kliniken im Jahr 2020 trat man erstmals in den
deutschen Markt ein und verschaffte sich somit Zugang zum größten europäischen Gesundheitsmarkt.

„Ich möchte im Interesse unserer Patientinnen und Patienten handeln und eine bedarfsgerechte
Gesundheitsversorgung gemeinsam mit allen Mitarbeitenden schaffen. Denn: Die aktuellen und zukünftigen
Herausforderungen wie zum Beispiel die Beschleunigung des demographischen Wandels oder den immer
schneller werdenden medizinisch-technischen Fortschritt gilt es, im Verbund mit Transparenz, Empathie und
Herzlichkeit sowie einer offenen Willkommenskultur zu meistern“, ergänzt Prof C. U. Herborn.