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Tilray will eine nicht-interventionelle Studie zu Cannabinoiden unterstützen

07.03.2019 12:14
Tilray kündigte am 7. März 19 – im Rahmen des Schmerz- und Palliativtags 2019 der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. – die Unterstützung einer nicht-interventionellen Studie an. Die Studie wird über den Zeitraum eines Jahres „Real World“-Daten von 1.000 Schmerzpatienten, die mit Cannabinoiden behandelt werden, erheben. PD Dr. med. Michael A. Überall stellte während eines Symposiums, das vom Unternehmen veranstaltet wurde, die wichtigsten Eckdaten der Studie vor.

Im Rahmen der nicht-interventionellen Studie gemäß § 4 Abs. 23 Satz 2 AMG werden ab sofort Daten zur Verordnung, Anwendung, Verträglichkeit und Sicherheit von Cannabinoiden in der derzeitigen Schmerzbehandlung in Deutschland unter Verwendung der bereits bestehenden Strukturen, Prozesse und Abläufe des PraxisRegister Schmerz der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. und der diesem Register technologisch zugrunde liegenden Online- Plattformen „iDocLive“ und „mein-Schmerz“ erhoben.

PD Dr. med. Michael A. Überall, Medizinischer Direktor des Instituts für Neurowissenschaften, Algesiologie und Pädiatrie (IFNAP), Nürnberg, Leiter des Regionalen Schmerzzentrums DGS und des DGS-Exzellenzzentrums für Versorgungsforschung in Nürnberg, ist mit der Planung und Durchführung der nicht-interventionellen Studie „TIBS“ (Tilray Beobachtungsstudie für Schmerz) beauftragt. Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Facharzt für Allgemeinmedizin und Anästhesie mit Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie, Leiter des Schmerz- und Palliativzentrums Göppingen, langjähriger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V., betreut als Prüfleiter die Studie. Müller-Schwefe sieht die Studie, bei der 1.000 Schmerzpatienten über einen Zeitraum von einem Jahr beobachtet werden sollen, als relevante und vor allem dringend notwendige Erweiterung der Datenlage im Bereich der Schmerztherapie mit Cannabinoiden an: „Gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation und die Möglichkeiten des Einsatzes von Cannabinoiden als (Schmerz-)Medizin in Deutschland wird diese „Real-World-Evidence“ dringend benötigt“.

Die Erhebung und Auswertung der TIBS-Daten wird voraussichtlich bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

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