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Wer Impfstoff schlechtredet, ist mitschuldig an weiteren Coronatoten

17.02.2021 10:10
Zu Äußerungen von vereinzelten Ärztefunktionären zur Wirksamkeit des Impfstoffes von AstraZeneca und der Warnung vor einer Verimpfung bei medizinischem Personal erklärt der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (Virchowbund), Dr. Dirk Heinrich:

„Der Impfstoff von AstraZeneca ist wie die anderen derzeit zugelassenen Impfstoffe von Moderna und BioNTech ein elementarer Baustein zum Weg aus der Pandemie. Wer aus Gründen des Populismus und der Selbstdarstellung den Impfstoff von AstraZeneca schlechtredet, indem er die Wirksamkeit anzweifelt und medizinischem Personal von einer Impfung abrät, macht sich mitschuldig daran, wenn der Lockdown länger dauert als nötig und gerade die älteren Menschen weiter an COVID-19 sterben."

Denn jeder unter 65-Jährige, der nicht mit AstraZeneca geimpft werde, nehme einem Über-80-Jährigen derzeit den Impfstoff von BioNTech oder Moderna weg. Weil diese dadurch ein höheres Sterberisiko hätten, werde damit billigend in Kauf genommen, dass Über-80-Jährige nach Infektionen durch das Coronavirus vermehrt sterben würden, so Heinrich.

"Eine höhere Nebenwirkungsrate bei AstraZeneca ist durch die stärkere Immunantwort in der geimpften Altersgruppe der bis zu 65-Jährigen erklärbar. Zudem ist diese Altersgruppe noch vorwiegend berufstätig und meldet sich daher auch eher krank als ältere. Dieser Impfstoff ist jedoch wirksam und in jedem Fall besser als gar kein Impfstoff. Außerdem wird er derzeit in Großbritannien in hohen Mengen erfolgreich verimpft", erklärt der der Bundesvorsitzende des Virchowbundes.

Ehemalige Ärztevertreter, zumal wenn sie in Deutschland nicht mehr in Amt und Würden stünden und die vergangenen Jahre weder selbst geimpft noch einen Patienten persönlich behandelt hätten, und die weder Virologen noch Epidemiologen seien, diskreditieren sich selbst. "Aber viel schlimmer ist: Sie torpedieren die Arbeit aller ärztlichen Kolleginnen und Kollegen, die sich derzeit dem Kampf gegen die Pandemie stellen.“

 

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