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Direkte und indirekte Vergleiche

11.03.2013 09:17
Bei den Bewertungen im Rahmen von Health Technology Assessments (HTA) ist der Nutzen einer Intervention mithilfe von Studien darzulegen, deren Ergebnisse wenig von systematischen Fehlern (Verzerrungen/Bias) beeinträchtigt sind. Dies impliziert eine Evidenzhierarchie, in die verschiedene Studientypen zur Untersuchung von therapeutischen Interventionen entsprechend ihrer Validität und Aussagekraft eingeordnet werden. Sehr weit oben in dieser Hierarchie stehen randomisiert kontrollierte Studien (RCT), da ihre Ergebnisse am wenigsten anfällig für systematische Verzerrungen sind. Die strengen Ein- und Ausschlusskriterien und Studienbedingungen der RCT führen jedoch zu Resultaten, die oft nur bedingt auf den klinischen Alltag übertragbar sind. Dennoch stellen die RCT den international anerkannten „Goldstandard“ für Nutzenbewertungen dar, wenn sie die zu vergleichenden Interventionen direkt miteinander vergleichen, und dabei die Methodik der evidenzbasierten Medizin verwendet werden.

Ausgabe 02 / 2013

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