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Dienstleister

30.11.2010 17:52
Wieder steht der Kostenanstieg in der Kritik
11.07.2019

Wieder steht der Kostenanstieg in der Kritik

Ausgabe 04 / 2019

Neu zugelassene Medikamente werden immer teurer. Dieses Ergebnis geht zumindest aus dem aktuellen AMNOG-Report der DAK-Gesundheit hervor. Demnach kostete im letzten Jahr jedes Vierte neue Arzneimittel mehr als 100.000 Euro. Damit hat sich der Anteil der Hochpreis-Medikamente in den vergangenen vier Jahren verdoppelt. Im Jahr 2017 gaben die gesetzlichen Krankenkassen insgesamt 41,5 Milliarden Euro für Arzneimittel aus – ein Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der hohen Preise ist bei der Bewertung eines Zusatznutzens die Datenlage bei Markteintritt oft dünn, kritisieren die Forscher der Universität Bielefeld, die den AMNOG-Report für die DAK-Gesundheit erstellen.

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11.07.2019

Zukünftig stärkere Nutzung von RWE-Daten

Ausgabe 04 / 2019

Warum zukünftig auch in Deutschland verstärkt Real World Evidenz-Daten im Rahmen von Nutzenbewertungen herangezogen werden, erläutert Doreen Bonduelle, Principal Real World Insights bei IQVIA. Denn der Einsatz von RWE-Daten kann durchaus sinnvoll sein, um Datenlücken zu schließen. Außerdem könnten diese Daten vermehrt genutzt werden, „um die Versorgungsrealität in Deutschland korrekt und umfassender abzubilden“.

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Eine Ergänzung des AMNOG-Verfahrens
08.05.2019

Eine Ergänzung des AMNOG-Verfahrens

Ausgabe 03 / 2019

Die Techniker Krankenkasse fordert neue Bewertungsverfahren für Gentherapien. Bisher werden Gentherapien wie Arzneimittel über den seit 2011 im AMNOG festgelegten Prozess bewertet. Das Problem dabei: Dieses Verfahren ist nach Einschätzung der TK nicht geeignet für Gentherapien, die bei Markteintritt oft nur über wenig Evidenz verfügen. Damit diese innovativen Gentherapien nicht durch das System von Zulassung und Erstattung fallen, hat die TK ein Konzept des „Dynamischen Evidenzpreises“ entwickelt. „Market Access & Health Policy“ sprach mit Tim Steimle, Fachbereichsleiter Arzneimittel, über die Möglichkeiten, die dieser neue Ansatz bietet. Steimle betont in dem Gespräch, dass dieses Konzept nicht als Ersatz, sondern als notwendige Ergänzung des AMNOG zu sehen ist. Denn klar sei, so Steimle, „dass wir schon in naher Zukunft eine Lösung brauchen, wie wir diese Therapien an den Patienten bekommen, gleichzeitig aber eine Kostenexplosion verhindern“.

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Herausforderungen in Chancen wandeln
08.03.2019

Herausforderungen in Chancen wandeln

Ausgabe 02 / 2019

Bei der diesjährigen Handelsblatt Jahrestagung „Pharma 2019“ standen unter anderem die Themen „Big Data“ und „Digitalisierung“ auf der Agenda. Professor Dr. Karl Broich, Präsident des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), referierte über die Chancen dieser beiden Trendthemen aus regulatorischer Sicht. Einen Einblick in die Möglichkeiten und der damit verbundenen Herausforderungen der neuen CAR-T-Zelltherapeutika boten Professor Dr. Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, und Dr. Ulrike Haus, Medical Director Oncology bei Novartis. Was die Erstattung dieser sehr hochpreisigen Therapie betrifft, machte Ulrike Haus in ihrem Vortrag deutlich, dass „wir bei Novartis sehr offen für neue Erstattungsmodelle sind“.

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