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30.11.2010 17:52
Eine Ergänzung des AMNOG-Verfahrens
08.05.2019

Eine Ergänzung des AMNOG-Verfahrens

Ausgabe 03 / 2019

Die Techniker Krankenkasse fordert neue Bewertungsverfahren für Gentherapien. Bisher werden Gentherapien wie Arzneimittel über den seit 2011 im AMNOG festgelegten Prozess bewertet. Das Problem dabei: Dieses Verfahren ist nach Einschätzung der TK nicht geeignet für Gentherapien, die bei Markteintritt oft nur über wenig Evidenz verfügen. Damit diese innovativen Gentherapien nicht durch das System von Zulassung und Erstattung fallen, hat die TK ein Konzept des „Dynamischen Evidenzpreises“ entwickelt. „Market Access & Health Policy“ sprach mit Tim Steimle, Fachbereichsleiter Arzneimittel, über die Möglichkeiten, die dieser neue Ansatz bietet. Steimle betont in dem Gespräch, dass dieses Konzept nicht als Ersatz, sondern als notwendige Ergänzung des AMNOG zu sehen ist. Denn klar sei, so Steimle, „dass wir schon in naher Zukunft eine Lösung brauchen, wie wir diese Therapien an den Patienten bekommen, gleichzeitig aber eine Kostenexplosion verhindern“.

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Herausforderungen in Chancen wandeln
08.03.2019

Herausforderungen in Chancen wandeln

Ausgabe 02 / 2019

Bei der diesjährigen Handelsblatt Jahrestagung „Pharma 2019“ standen unter anderem die Themen „Big Data“ und „Digitalisierung“ auf der Agenda. Professor Dr. Karl Broich, Präsident des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), referierte über die Chancen dieser beiden Trendthemen aus regulatorischer Sicht. Einen Einblick in die Möglichkeiten und der damit verbundenen Herausforderungen der neuen CAR-T-Zelltherapeutika boten Professor Dr. Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, und Dr. Ulrike Haus, Medical Director Oncology bei Novartis. Was die Erstattung dieser sehr hochpreisigen Therapie betrifft, machte Ulrike Haus in ihrem Vortrag deutlich, dass „wir bei Novartis sehr offen für neue Erstattungsmodelle sind“.

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08.03.2019

Convenience ist eine Weltmacht

Ausgabe 02 / 2019

Die aktuellen Trends im Pharmamarkt standen thematisch im Mittelpunkt der gleichnamigen gesundheitspolitischen Veranstaltung, die das Forum Institut für Management in Berlin durchführte. Zwei zentrale Themen sollten dabei genauer beleuchtet werden – nämlich „Big Data in der Gesundheitspolitik“, über die Dr. Andreas Meusch von der Techniker Krankenkasse (TK) referierte sowie die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im AMNOG, mit der sich Dr. Antje Behring vom Gemeinsamen Bundesausschuss mit befasste. Andreas Meusch betrachtete das Thema Big Data in Deutschland kritisch, vor allen Dingen vor dem Hintergrund der fortgeschrittenen Entwicklungen und Möglichkeiten, die es bereits in den USA gibt. Trotz aller Skepsis beim Blick auf die deutsche Digitalisierungslandschaft endete Meusch mit einer optimistischen Prognose für den Standort Deutschland: „Wir haben riesige Chancen als Wissensgesellschaft in Deutschland.“

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Lars Kalfhaus: „Wir robben uns da ran“
08.03.2019

Lars Kalfhaus: „Wir robben uns da ran“

Ausgabe 02 / 2019

Telemedizin – Zukunftschance für Prävention und Therapie. So überschrieb Roche Diabetes Care Deutschland (RDCD) ein Symposium anslässlich der Diatec 2019 in Berlin. Nach Einführungen in das „Telemedizinische Coaching mit Accu-Chek View“ durch den Diabetologen Dr. Jörg Simon, das „Digitalisierte Gestationsdiabetesmanagement“ durch den Diabetologen Dr. Matthias Kaltheuner und die von der Diabetesberaterin Ulrike Thum vorgetragenen Auswirkungen von Telemedizin, Digitalisierung und Coaching in der Diabetesversorgung, gab der scheidende RDCD-Geschäftsführer Lars Kalfhaus einen Ausblick in die Vision von Roche Diabetes Care für eine digitalisierte Diabetesversorgung.

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