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Politik

30.11.2010 17:51
Das berechenbarste Regulierungsinstrument
05.05.2021

Das berechenbarste Regulierungsinstrument

Ausgabe 03 / 2021

Im Januar 2011 trat das Arzneimittelmarktneuordnungsesetz, kurz AMNOG, in Kraft. Zum Start standen verschiedene Player des Gesundheitswesens dem Gesetz äußerst skeptisch gegenüber. Inzwischen ist das AMNOG nicht nur längst etabliert, sondern wird auch über die Grenzen Deutschlands hinweg als Erfolgsmodell für die frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln betrachtet. Im Anschluss an die 10-Jahres-Jubiläumsfeier sprachen wir mit Prof. Josef Hecken, dem unparteiischen Vorsitzenden des G-BA, über die Entwicklung des AMNOG in den vergangenen Jahren sowie die zukünftigen Herausforderungen. Dass das von Beginn an als „lernendes System“ apostrophierte AMNOG durchaus dazugelernt hat, veranschaulicht Hecken an einigen Beispielen. Ein wichtiges Learning des G-BA laut dem Vorsitzenden ist die Erkenntnis, dass „man bei bestimmten Arzneimitteln Evidenz mit Augenmaß anwenden muss“.

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05.05.2021

Mit Partizipation zum Erfolg

Ausgabe 03 / 2021

Die frühe Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln gehört heute – gut 10 Jahre nach dem Start des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) – zum Standard der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des AMNOG fand Mitte März eine virtuelle Veranstaltung statt, bei der verschiedene Experten aus dem Gesundheitssystem über ihre Einschätzungen und Erfahrungen mit dem Gesetz berichteten. Doch es wurde nicht nur in die Vergangenheit geschaut, die Experten erläuterten auch die weiteren Herausforderungen, vor denen das „lernende System“ AMNOG steht und prognostizierten mögliche sowie notwendige Entwicklungen in der Zukunft. Wir haben uns auf zwei Vorträge fokussiert: Thomas Müller vom Bundesgesundheitsministerium, früher beim G-BA, gab tiefe Einblicke in die Entwicklung des AMNOG und wichtige Ausblicke auf die zentralen Themen des BMG. Auch Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig von der AkdÄ fand Lob und konstruktive Kritik am Gesetz.

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Ein hoher Preis für evidenzbasierte Medizin
05.05.2021

Ein hoher Preis für evidenzbasierte Medizin

Ausgabe 03 / 2021

Mitte Oktober des vergangenen Jahres hat der G-BA drei weitere Biomarkertests („EndoPredict“, „MammaPrint“ und „Prosigna“) für Patientinnen mit Brustkrebs in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen. Bereits 2019 wurde der Biomarkertest „Oncotype DX Breast Recurrence Score“ zugelassen. Die Entscheidung des G-BA für die Aufnahme dieser drei weiteren Biomarkertests ist zum Teil auf scharfe Kritik gestoßen und wurde von den unterschiedlichen Playern im Markt kontrovers diskutiert. Diese Diskussion nahmen wir zum Anlass, um mit Dr. Gabriele Gonschor (Fachbereichsleiterin für innovative Präventions- und Versorgungsangebote bei der SBK, München), Prof. Dr. med. Michael Lux (Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Vincenz-Krankenhaus in Paderborn) und Hans-Holger Bleß (Partner bei der Unternehmensberatung fbeta GmbH, Berlin) zu sprechen und ihre Einschätzungen zur G-BA-Entscheidung zu diskutieren.

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Frage der Bezahlbarkeit steht im Fokus
04.11.2020

Frage der Bezahlbarkeit steht im Fokus

Ausgabe 06 / 2020

Die Kosten für neu zugelassene Arzneimittel erreichen einen neuen Höchststand. Ebenso haben sich die Preise neuer Arzneimittel in Deutschland seit 2010 fast vervierfacht. Das zeigt der aktuelle AMNOG-Report der DAK-Gesundheit mit einer 10-Jahres-Bilanz der Universität Bielefeld zur Arzneimittelbewertung. Eine Besonderheit des diesjährigen Reports ist die Bewertung des AMNOG von Experten aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens. Die Gesamtbilanz fällt durchaus positiv aus: das AMNOG-Verfahren wird als „wissenschaftlich, transparent und fair“ bewertet. Nach Einschätzung von Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, unterstreiche das Ergebnis der Befragung, dass das AMNOG auf einem guten Weg sei und die richtigen Weichen gestellt habe. Nun gelte es, „trotz allem Optimismus, auch die kommenden Herausforderungen zu meistern“. Im Interview mit „MA&HP“ analysiert er die Ergebnisse und skizziert Lösungen für die zukünftige Entwicklung des lernenden Systems.

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