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Politik

30.11.2010 17:51
08.09.2021

Anständige Renditen

Ausgabe 05 / 2021

Vor der anstehenden Bundestagswahl hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) eine Diskussionsrunde unter der Fragestellung „Wie viel Geld darf mit Gesundheit verdient werden?“ initiiert. Das Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Gesundheit ist nicht neu, bietet aber immer wieder eine interessante Grundlage für einen spannenden Meinungsaustausch. Oder wie Daniel Zehnich, Leiter Politik bei der apoBank, formulierte: „Die Ökonomisierung im Gesundheitswesen ist in den letzten Jahren immer wieder ins Zentrum gesundheitspolitischer Debatten geraten, dabei wird die Gewinnausrichtung im Gesundheitssystem stark diskutiert.“ Als Beispiele führte er Fehlanreize im Krankenhausfinanzierungssystem an sowie die Tatsache, dass zunehmend auch branchenfremde Unternehmen den deutschen Gesundheitsmarkt als lukrative Investionsmöglichkeit betrachteten. Dr. Andreas Beivers, Professor für Volkswirtschaft und Studiendekan für Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius in München, der die virtuelle Veranstaltung moderierte, machte in seinem Vortrag zum Einstieg in die Diskussion deutlich, dass „Ökonomie nichts anderes als die Wissenschaft der Bewirtschaftung knapper Ressourcen ist“.

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Nützliche Einblicke für Versicherte
06.07.2021

Nützliche Einblicke für Versicherte

Ausgabe 04 / 2021

"Patientinnen und Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Krankenkassen die notwendigen Leistungen im Bedarfsfall auch zuverlässig und zeitnah genehmigen. Ich erwarte, dass alle Krankenkassen Berichte zur Qualität ihrer Leistungsgewährung und zu Leistungskennzahlen wie der Bearbeitungszeit von Anträgen oder der Anzahl erfolgreicher und abgelehnter Widersprüche öffentlich und transparent zur Verfügung stellen. Entsprechende Informationen können Versicherten helfen, besser einzuschätzen, ob ihre Kasse im Krankheitsfall für sie da sein wird“, sagte die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, anlässlich der Vorstellung einer Umfrage bei den Krankenkassen zu ihrem Umgang mit der öffentlich zugänglichen Darstellung ihres Leistungsgeschehens.

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06.07.2021

Patientensicherheit als Leitmotiv und oberstes Ziel

Ausgabe 04 / 2021

"Wenn man den Gedanken der Patientensicherheit im Gesundheitswesen verankern möchte, dann muss man die allgemeine Haltung zu dem Thema verändern“, konstatierte Dr. Ruth Hecker, Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. (APS), anlässlich einer Pressekonferenz zum Auftakt der 15. Jahrestagung. Eine Kulturveränderung sei aber ein langwieriger Prozess, der zum einen von unten – über eine Verankerung der Patientensicherheit in der Ausbildung aller Gesundheitsberufe – zum anderen aber über die obersten Entscheidungsebenen ablaufen müsse.

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Das berechenbarste Regulierungsinstrument
05.05.2021

Das berechenbarste Regulierungsinstrument

Ausgabe 03 / 2021

Im Januar 2011 trat das Arzneimittelmarktneuordnungsesetz, kurz AMNOG, in Kraft. Zum Start standen verschiedene Player des Gesundheitswesens dem Gesetz äußerst skeptisch gegenüber. Inzwischen ist das AMNOG nicht nur längst etabliert, sondern wird auch über die Grenzen Deutschlands hinweg als Erfolgsmodell für die frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln betrachtet. Im Anschluss an die 10-Jahres-Jubiläumsfeier sprachen wir mit Prof. Josef Hecken, dem unparteiischen Vorsitzenden des G-BA, über die Entwicklung des AMNOG in den vergangenen Jahren sowie die zukünftigen Herausforderungen. Dass das von Beginn an als „lernendes System“ apostrophierte AMNOG durchaus dazugelernt hat, veranschaulicht Hecken an einigen Beispielen. Ein wichtiges Learning des G-BA laut dem Vorsitzenden ist die Erkenntnis, dass „man bei bestimmten Arzneimitteln Evidenz mit Augenmaß anwenden muss“.

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