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Politik

30.11.2010 17:51
Patentierte Arzneimittel immer teurer
06.11.2019

Patentierte Arzneimittel immer teurer

Ausgabe 06 / 2019

Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind 2018 um 3,2 Prozent auf 41,2 Milliarden Euro gestiegen. „Unsere Verordnungsanalysen zeigen dabei seit vielen Jahren, dass Patentarzneimittel die wesentlichen Kostentreiber sind“, erklärte Prof. em. Dr. med. Ulrich Schwabe vom Pharmakologischen Institut der Universität Heidelberg, bei der Vorstellung des aktuellen Arzneiverordnungs-Reports im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin. Ein Indikator dieser Entwicklung sei der Apothekenumsatz je Verordnung, der sich im patentgeschützten Markt in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht habe, und zwar von 163 Euro im Jahr 2008 auf 471 Euro im Jahr 2018. „Insgesamt wurde zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung ein Apothekenumsatz von 19,8 Milliarden Euro mit patentgeschützten Arzneimitteln erzielt. Das ist fast die Hälfte des gesamten Umsatzes in der Apotheke“, so Jürgen Klauber, Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

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Arzneimittelversorgung strategisch verbessern
06.11.2019

Arzneimittelversorgung strategisch verbessern

Ausgabe 06 / 2019

Bei der 8. Jahrestagung des House of Pharma & Healthcare, die Anfang September in Frankfurt stattfand, gab Thomas Müller, Leiter der Abteilung für Arzneimittel, Medizinprodukte und Biotechnologie im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), in seiner Keynote-Rede einen Einblick in die vier zentralen Themenfelder, die aktuell die Tagesordnung der bundesdeutschen Arzneimittelpolitik bestimmen: Die Folgen der Globalisierung, die Chancen der Digitalisierung, die Ausgestaltung personalisierter Therapien und das Bemühen, Arzneimittelinnovation sowohl für deren Urheber attraktiv als auch für alle Patienten zugänglich zu machen.

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Bedarf an weiterer Marktzugangshürde?
02.09.2019

Bedarf an weiterer Marktzugangshürde?

Ausgabe 05 / 2019

Ende Mai wurde der AMNOG-Report 2019 veröffentlicht. „Market Access & Health Policy“ befragte den Studienautor Professor Dr. Wolfgang Greiner, Inhaber des Lehrstuhls für „Gesundheitsökonomie und Gesundheits­management“ an der Universität Bielefeld, über die wichtigsten Ergebnisse des diesjährigen Reports – insbesondere die Herausforderungen bei der Entwicklung und Nutzung von Messinstrumenten von Lebensqualitätsdaten. Ein weiteres spannendes Thema war auch die Frage nach der Bezahlbarkeit von Hochpreistherapien im solidarisch-finanzierten Gesundheitsysstem. Zur Diskussion steht in dem Kontext, ob dafür eine weitere Marktzugangshürde notwendig ist.

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Ostdeutschland fühlt sich abgehängt
02.09.2019

Ostdeutschland fühlt sich abgehängt

Ausgabe 05 / 2019

Die Menschen im Osten Deutschlands beurteilen ihre Gesundheitsversorgung vor Ort schlechter als die Einwohner der meisten westlichen Bundesländer. Das geht aus einer repräsentativen Meinungsumfrage des Gesundheitsmonitors des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) hervor. Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen im September und Oktober geben die Ergebnisse der Befragung, die von The Nielsen Company im Auftrag des BAH unter 2.000 Bundesbürgern durchgeführt wurde, nach Einschätzung des BAH „Grund zur Sorge“.

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