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Politik

30.11.2010 17:51
Fortschreitende Ökonomisierung durch AMNOG
08.03.2019

Fortschreitende Ökonomisierung durch AMNOG

Ausgabe 02 / 2019

Mitte Januar hat die Deutsche Gesellschaft für experimentelle und klinische Neuro-Psychopharmako-Therapie (GESENT) e.V. eine bundesweite Initiative gestartet, um auf die besonderen Probleme des AMNOG bei der Zusatznutzenbewertung – insbesondere von innovativen neuropsychiatrischen Arzneimitteln – aufmerksam zu machen. „Market Access & Health Policy“ sprach mit Professor Dr. Peter Riederer, Präsident der GESENT e.V., über die Beweggründe und Ziele dieser Initiative. Im Gespräch betont Riederer, dass er – bei der Beibehaltung des derzeitigen AMNOG-Prozesses – zunehmende Versorgungsprobleme bei Patienten mit neuen Neuropsychopharmaka befürchtet. Darüber hinaus sieht er auch die Therapiefreiheit der Ärzte gefährdet. Die Initiative übt aber nicht nur Kritik, sondern bietet auch konstruktive Optimierungsvorschläge und den Dialog mit anderen Playern im Gesundheitswesen an.

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Neue Forschungsstrategie gegen den Krebs
06.03.2019

Neue Forschungsstrategie gegen den Krebs

Ausgabe 02 / 2019

Ende Januar ist der Startschuss für die „Nationale Dekade gegen Krebs“ unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefallen. Krebserkrankungen möglichst verhindern, Heilungschancen durch neue Therapien verbessern, Lebenszeit und -qualität von Betroffenen erhöhen – das sind die Ziele dieser Initiative, die im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurden. Krebs ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursache. Experten gehen aufgrund einer älter werdenden Gesellschaft von einer Zunahme der Krebsneuerkrankungen in Deutschland auf bis zu 600.000 pro Jahr bis 2030 aus. Das BMBF hat sich nun mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und vielen weiteren Partnern aus Forschung, Versorgung und Selbsthilfe zusammengeschlossen, um die Aktivitäten zur Krebsbekämpfung zu verstärken und zu bündeln. Der Kampf gegen diese Erkrankung wurde in einer Gemeinsamen Erklärung festgehalten (siehe unten).

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12.11.2018

Hochpreistrend verschärft sich

Ausgabe 06 / 2018

Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) inklusive der Zuzahlung der Versicherten lagen 2017 bei 39,9 Milliarden Euro, ein deutliches Plus von 1,4 Milliarden Euro bzw. 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Hauptursache dieses Anstiegs sind die patentgeschützten Arzneimittel, auf die im vergangenen Jahr 18,5 Milliarden Euro des GKV-Arzneimittelmarktes entfielen. Damit hat sich ihr Umsatzanteil in den letzten 20 Jahren von 33 Prozent auf 45 Prozent erhöht“, sagte Prof. em. Dr. med. Ulrich Schwabe, Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports 2018.

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Überreglementierung oder notwendige Schritte?
12.11.2018

Überreglementierung oder notwendige Schritte?

Ausgabe 06 / 2018

Gesetzlich Versicherte sollen schneller Arzttermine bekommen. Das ist das Ziel des „Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung“ – Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) – dessen Entwurf das Bundeskabinett am 26. September passiert hat. Mit dem Gesetzentwurf sollen laut Bundesgesundheitsministerium die Aufgaben der Terminservicestellen deutlich erweitert und das Mindestsprechstundenangebot der niedergelassenen Ärzte erhöht werden. Außerdem müssen die Kassenärztlichen Vereinigungen in unterversorgten und von Unterversorgung bedrohten Gebieten künftig eigene Praxen eröffnen oder Versorgungsalternativen anbieten. Je nach gesundheitspolitischem Lager wurde der der Kabinettsbeschluss begrüßt oder kritisiert – ein kleiner Überblick zu den Reaktionen.

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