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Studien

30.11.2010 17:47

Einsatz von Psychopharmaka hochbedenklich

Ausgabe 01 / 2021

Rund 30 Prozent aller demenzerkrankten männlichen hkk-Versicherten bekamen im Zeitraum eines Jahres mindestens einmal ein Psychopharmakon verordnet, obwohl diese Medikamente bei Menschen mit Alzheimerdemenz mehr schaden als nutzen. Dabei handelt es sich größtenteils um Neuroleptika, die üblicherweise bei Schizophrenie und Psychosen angewendet werden. Das ist das Ergebnis des aktuellen Demenzreports der Universität Bremen unter der Leitung des Arzneimittelexperten Prof. Gerd Glaeske in Kooperation mit der hkk Krankenkasse, der Ende November 2020 präsentiert wurde.

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Rückgang bei Antibiotikaverordnungen

Ausgabe 06 / 2020

Eine bessere Kommunikation zwischen Arzt und Patient, unterstützt durch gezielte Fortbildungen der Ärzte sowie Patienteninformationen wie Flyer, Praxisposter oder einem Infozept (statt Rezept) mit Tipps zum Umgang mit Erkältungskrankheiten, können entscheidend dazu beitragen, die Verordnungsrate von Antibiotika bei Atemwegserkrankungen zu senken. Dies zeigt eine aktuelle Studie zum Innovationsfondsprojekt „RESISTenzvermeidung durch adäquaten Antibiotikaeinsatz bei akuten Atemwegsinfektionen“.

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8 neue antibiotische Wirkstoffe in 10 Jahren

Ausgabe 06 / 2020

Im Jahr 2019 waren knapp 18 Millionen Verordnungen von Reserveantibiotika für gesetzlich versicherte Patienten zu verzeichnen. Damit entfiel mehr als jede zweite Antibiotikaverordnung auf ein Reserveantibiotikum. Jeder sechste Versicherte hat mindestens einmal ein solches Medikament erhalten. „Die Verordnungen von Antibiotika der Reserve sind in den letzten Jahren zwar leicht rückläufig, aber ihr Anteil lag auch 2019 wieder besorgniserregend hoch“, sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Reserveantibiotika sollten nicht zur Therapie von „normalen“ Infektionen wie zum Beispiel Erkältungen eingesetzt werden, sondern nur im Bedarfsfall bei schweren bakteriellen Erkrankungen.

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Reformmaßnahmen verpuffen

Reformmaßnahmen verpuffen

Ausgabe 06 / 2019

Mit geschätzten 387 Milliarden Euro vermeldete das Statistische Bundesamt für 2018 einen neuen Höchstwert der Gesundheitsausgaben in Deutschland. Bereits im Jahr zuvor wurde die Marke von einer Milliarde Euro pro Tag erstmals überschritten. Vor diesem Hintergrund nehmen Bevölkerung und Ärzte die Gesundheitsversorgung in Deutschland immer noch als sehr leistungsfähig wahr und viele Bürger haben in den vergangenen Jahren nochmals bessere Erfahrungen gemacht. Vielfach bemängelt werden aber weiterhin lange Wartezeiten beim Arzt und vorenthaltene Leistungen aus Kostengründen. Das sind einige der Ergebnisse aus dem 10. MLP Gesundheitsreport, den Professor Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach und Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender von MLP, im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellten. Ein weiterer interessanter Aspekt ist auch, dass mit einigen von der Politik eingeleiteten Reformmaßnahmen weder die Bevölkerung noch die Ärzte zufrieden sind beziehungsweise die Ergebnisse dieser Maßnahmen nicht bei den Betroffenen ankommen.

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