Sie sind hier: Startseite Studien Der Mythos „Zusatznutzen“
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Der Mythos „Zusatznutzen“

05.09.2013 11:56
Wie wirken sich Innovationen auf die Qualität der Versorgung aus? Wie häufig verordnen Ärzte neue Medikamente? Welchen Zusatznutzen haben neue Wirkstoffe überhaupt für die Patienten? Auf derartige Fragen geben zwei aktuelle Analysen Antworten, doch recht uneinheitliche. Ein Grund mag sein, dass der Innovationsreport 2013, den Wissenschaftler der Universität Bremen im Auftrag der TK erarbeitet haben, während der eben vorgestellte Arzneimittel-Atlas, den das IGES-Institut nun schon zum achten Mal vorgelegt hat, vom vfa bezahlt wird. Nun beiden Teams tendenziöse Aussagen vorwerfen zu wollen, wie es der Ex-Chef des IQWiG, Prof. Dr. Peter T. Sawicki im WDR („Befangen und nicht objektiv“) schon bereits vor der Veröffentlichung des Arzneimittel-Atlas tat, wäre falsch. Dennoch: Konträrer können Ansichten zum Beispiel zur Frage, wann und ob innovative Arzneimittel in die Regelversorgung gehören, nicht sein.

>> In seiner Zwischenbilanz nach zwei Jahren früher Nutzenbewertung betonte Prof. Dr. Bertram Häussler, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Berliner IGES-Instituts, dass sich bei der Beurteilung innovativer Arzneimittel G-BA und IQWiG in ihrem Urteil teilweise nicht einig seien. Als Gründe der Abweichung zwischen G-BA und IQWiG nannte Häussler vor allem die unterschiedliche  Segmentierung der Zielpopulation. Während das IQWiG eher auf Anwendungsgebiet in der Zulassung repliziere, würde der G-BA eher in Hinblick auf die Versorgungsrealität entscheiden. Weitere Unterschiede gebe es bei den patientenrelevanten Endpunkte und bei Surrogatparametern.

...

 

Vollständiger Text im Archiv

Ausgabe 05 / 2013

Artikelaktionen