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Antidiabetikum Trajenta® erneut auf dem AMNOG Prüfstand

03.12.2012 15:05
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat heute seine Empfehlung zur erneuten frühen Nutzenbewertung von Trajenta® (Linagliptin) vorgelegt. Das IQWiG kommt darin zu der Einschätzung, dass die eingereichten Daten keinen Zusatznutzen belegen.

„Wir sehen für Linagliptin in der Versorgung von Patienten mit Typ-2-Diabetes einen klaren Zusatznutzen und stimmen mit der Einschätzung des IQWiG nicht überein. Im weiteren Prozess werden wir daher die vorgesehenen Möglichkeiten wahrnehmen, um dies dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) noch einmal detailliert zu erläutern. Die abschließende Entscheidung wird in drei Monaten vom G-BA zu treffen sein“, erklärt Dr. Engelbert Günster, Landesleiter Deutschland von Boehringer Ingelheim.

Boehringer Ingelheim hatte zum 1. September für das orale Antidiabetikum Trajenta® (Linagliptin) ein neues Dossier zur erneuten frühen Nutzenbewertung im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) beim G-BA eingereicht. Im neuen Dossier wurde der DPP-4-Hemmer mit den vom G-BA vorgeschriebenen Vergleichstherapien verglichen.

„Vergleiche von Studiendaten sind ein Teilaspekt bei der Beurteilung des Zusatznutzens eines Medikaments. Neben der rein statistischen Bewertung des Arzneimittels anhand klinischer Parameter, spielen in der realen Versorgung von Patienten viele weitere Aspekte, wie einfache Handhabung, keine Interaktion mit Begleitmedikation, eine große Rolle. Es obliegt nun dem G-BA, alle Aspekte im Kontext einer besseren Versorgung der Patienten zu bewerten und eine angemessene Entscheidung zu treffen“, sagt Jeremy Morgan, Geschäftsführer Lilly Deutschland.

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