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Brustzentrum mit erweitertem Spektrum neu aufgestellt

29.07.2022 09:56
Seit Juli 2022 steht das Brustzentrum der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg unter neuer Leitung: Dr. Stefanie Buchen wird die bereits bisher in höchster Qualität angebotene operative Brustkrebstherapie um weitere Aspekte der Brustchirurgie ergänzen. Der Fokus liegt dabei auf onkoplastischen und rekonstruktiven Verfahren nach Tumorentfernung oder bei Fehlbildungen der Brust.

„Frauen, die an Brustkrebs erkranken, wollen natürlich in erster Linie optimal behandelt und wieder gesund werden. Aber bei vielen besteht die Angst, dass die Brust nach der OP entstellt sein könnte. Sie befürchten einen Verlust der Weiblichkeit.", erläutert die Brustchirurgin und Gynäkologin Dr. Buchen. „Mit meinem Team trage ich beiden Aspekten Sorge: Schon bei der ersten Operation passen wir die Strategie an einen eventuell nötigen Wiederaufbau bzw. ein kosmetisch exzellentes Ergebnis bei Brusterhaltung an – bei maximaler onkologischer Sicherheit. Damit tragen wir viel dazu bei, nach erfolgreicher Krebsbehandlung das Wohlbefinden der Frauen wiederherzustellen."

Patientinnen könnten davon profitieren, dass das Behandlungsteam um Dr. Buchen sowohl die onkologischen Verfahren als auch die gesamte Palette der plastisch-rekonstruktiven und ästhetischen Operationen beherrscht. „Dieses Spektrum unter einem Dach und aus einer Hand ist eine Besonderheit, die wir mit einem sehr gut aufgestellten Team weiter ausbauen möchten", sagt Professor Dr. Markus Wallwiener, kommissarischer Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg. „Ich freue mich daher sehr, dass wir mit Dr. Stefanie Buchen eine ausgewiesene Expertin der Tumor- sowie der rekonstruktiven und plastischen Brustchirurgie gewonnen haben und das renommierte Brustzentrum des Universitätsklinikums mit ihr an der Spitze und als wichtigen Pfeiler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg weiterentwickeln können."

Auch die operative Korrektur von Fehlbildungen wie sogenannten Rüsselbrüsten oder Brust-Asymmetrien soll weiter ausgebaut werden. Das Team nimmt außerdem prophylaktische Brustentfernungen bei genetisch bedingt hohem Risiko für eine Brustkrebserkrankung sowie rein ästhetische Eingriffe an Brust und Bauch zum Beispiel nach Schwangerschaften oder starker Gewichtsabnahme vor.

Die 54-jährige Hamburgerin ist zertifizierte Brustoperateurin und wird seit mehr als zehn Jahren in der Focus-Liste der besten Brustchirurgen Deutschlands geführt. Sie leitet bereits seit rund 16 Jahren Brustzentren und war zuletzt Chefärztin der Frauenklinik und des zertifizierten Brustzentrums an der Asklepios-Paulinenklinik in Wiesbaden. „Zu einer gelungenen Rundum-Versorgung unserer Patientinnen gehört die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg sowie mit Kooperationspartnern in den umliegenden Kliniken, den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sowie den Teams des Mammographie-Screenings. Nur gemeinsam können wir jeder Patientin eine individuell auf sie abgestimmte, bestmögliche Therapie bieten", betont sie. Zudem steht Patientinnen des universitären Zentrums die Teilnahme an klinischen Studien mit neusten operativen Verfahren offen. Ebenfalls sehr am Herzen liegen Dr. Buchen die Förderung des Nachwuchses und die operative Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen.