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Können Daten Leben retten?

11.07.2019 10:10
Der diesjährige Hauptstadtkongress 2019 stand unter dem Motto „Gesundheitspolitik, Gesundheitsversorgung und Gesundheitsberufe im Zeichen des digitalen Wandels“. Bereits in der Eröffnungsveranstaltung war deshalb auch das prägende Thema die Digitalisierung aus unterschiedlichen Perspektiven. Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn, appellierte mit sehr klaren Worten an die Akteure im Gesundheitswesen, sich ihrer Verantwortung bei dieser wichtigen Thematik bewusst zu sein – und zwar im Sinne und zum Wohl der Patienten. Noch deutlicher kritisierte Professor Dr. Roland Eils, Gründungsdirektor des Zentrums für digitale Gesundheit des Berlin Institute of Health, den Rückstand des deutschen Gesundheitswesens in Sachen Verfügbarkeit digitaler Daten: „Ich würde behaupten, dass ein überzogener Datenschutz jetzt und hier in Deutschland Leben gefährdet.“ So verschieden die Sichtweisen, so klar die gemeinsame Botschaft: Die Zeit des Abwartens – und zum Teil auch Verhinderns digitaler Lösungen – muss endlich beendet werden und die Zeit des aktiven Handelns starten.

Ausgabe 04 / 2019

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