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Nach wie vor Anbieterkonzentration

18.10.2011 10:51
Die 2007 eingeführten Rabattverträge über Generika gelten inzwischen als etabliertes Instrument der Kostendämpfung im Arzneimittelmarkt. Schon seit Langem weisen allerdings die Hersteller darauf hin, dass damit Konzentrationsprozessen Vorschub geleistet werde, indem sich die Vergabe von Zuschlägen durch die Krankenkassen auf einige wenige Anbieter fokussiere und damit andere aus dem Markt dränge. Mittelfristig, so die Befürchtung, würden dadurch Oligopolstrukturen entstehen, die dann ein höheres Preisniveau begünstigten. Der Gesetzgeber hat auf diesen Vorwurf reagiert, indem die vormals möglichen Portfolioverträge, also Kontrakte über komplette Produktsortimente, inzwischen nicht mehr erlaubt sind. Aktuelle Analysen zur Situation im Rabattmarkt im Allgemeinen und zu den Vertragstranchen der AOK im Besonderen zeigen, dass dieser Schritt das diskutierte Problem offenbar noch nicht löst.

Ausgabe 10 / 2011

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