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Motor im Innovationswettbewerb

07.01.2013 10:42
Die Rahmenbedingungen für Innovationen sind in der GKV zunehmend ungünstig. Bislang nicht gekannte Versorgungslücken werden öffentlich diskutiert. In der Frühen Nutzenbewertung werden Produkte vom deutschen Markt genommen, wenn das Verfahren für den Hersteller unbefriedigend endet. Innovationen durch neue Versorgungsangebote, wie beispielsweise der Integrierten Versorgung, stagnieren. Selbst in der Grundversorgung entstehen durch die Auswirkungen der Rabattverträge Lücken, weil Hersteller vermehrt Produkte vom Markt nehmen. Das ist nur die Spitze des Eisberges, da die Sparpolitik und die unkalkulierbaren Erstattungsbedingungen Einfluss auf die Innovationsplanung der Unternehmen haben. Politik und Selbstverwaltung haben trotz der aktuellen Einnahmenüberschüsse kaum Interesse an Innovationen, welche mit Mehrausgaben verbunden sind. Die Industrie könnte hier eine Lücke füllen und ein Motor im Innovationswettbewerb für die GKV sein. Voraussetzungen sind die offene Priorisierung eines adäquaten Budget Impacts als monetäres Entscheidungskriterium und eine für alle Innovatoren zugängliche und akzeptierte Evaluationsbasis als Basis für den Nutzennachweis.

Ausgabe 01 / 2013

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