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Grünenthal und die KU Leuven bündeln ihre Kräfte zur Entwicklung einer innovativen Schmerztherapie

09.04.2018 17:53
Grünenthal, das Center for Drug Design and Discovery (CD3) der Katholischen Universität Leuven und das Laboratory of Ion Channel Research (LICR) gaben am 9. April bekannt, dass sie eine Forschungskooperation zur Entwicklung neuer, nicht-opioider Wirkstoffe zur Linderung von schwer behandelbaren Schmerzen eingegangen sind.

Die Partnerschaft baut auf ersten erfolgversprechenden Substanzen auf, die gemeinsam von CD3 und LICR entwickelt wurden, sowie auf dem Know-how von Thomas Voets (LICR) und Joris Vriens (LICR), den führenden Spezialisten auf dem Gebiet der TRP-Kanäle. Sie haben einen neuen, innovativen und möglicherweise entscheidenden Rezeptor für die nicht-opioide Schmerztherapie identifiziert. Grünenthal bringt seine Kompetenz und technischen Möglichkeiten im Bereich der Schmerzforschung und Arzneimittelentwicklung ein, um diese innovative und neue Wirkstoffklasse weiter zu optimieren.

"Wir freuen uns sehr, dass wir Teil dieser Zusammenarbeit sein dürfen - dies ist ein perfektes Beispiel für ein Konzept, in dem die besonderen Fähigkeiten des akademischen Umfelds, eines Forschungszentrums für die Frühphase der Arzneimittelentwicklung und der pharmazeutischen Industrie kombiniert werden, um Patienten innovative Lösungen für bestehende Versorgungslücken zu bieten", erklärte Klaus-Dieter Langner, Chief Scientific Officer Grünenthal. "Um an den neuesten Ansätzen in der Schmerzforschung partizipieren zu können, setzt sich Grünenthal bei frühen F&E-Projekten nachdrücklich für die Initiierung enger Kollaborationen mit akademischen Forschungsgruppen ein."

"Immer noch gibt es im Schmerzmanagement einen hohen ungedeckten Therapiebedarf; chronische Schmerzen sind die häufigste Ursache für dauerhafte Beeinträchtigung - bis zu einem Drittel der Erwachsenen sind irgendwann im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Etwa die Hälfte der Patienten, die unter chronischen Schmerzen leiden, klagt über eine unzureichende Schmerzkontrolle mit den vorhandenen Therapieoptionen", so Thomas Voets, Leiter des LICR. Und Dr. Patrick Chaltin, Managing Director CD3, ergänzte: "Die Tatsache, dass Schmerz ein derart weit verbreitetes Gesundheitsproblem ist, hat uns veranlasst, mit Prof. Voets und Prof. Vriens zusammenzuarbeiten, um, basierend auf der innovativen Wissenschaft von LICR, an neuen, potentiellen Schmerzbehandlungen zu arbeiten. Es macht uns sehr glücklich, dass wir jetzt auch noch unsere Kräfte mit Grünenthal bündeln können, einem führenden Unternehmen im Schmerzbereich."

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