Sie sind hier: Startseite

market access & health policy

"MAHP" ist das offizielle Organ der Deutschen Fachgesellschaft für Market Access e.V (DFGMA).
Hecken will ANMOG-Regelungen ins VSTG bringen

Hecken will ANMOG-Regelungen ins VSTG bringen

Ausgabe 06 / 2014

Am Vorabend der von Dr. Ulrich Hambüchen, langjähriger Vorsitzender Richter des 3. Senats des Bundessozialgerichts, im Steigenberger Grandhotel Petersberg zu Bonn neu ins Leben gerufenen Fachtagung „Petersberger Forum zum Gesundheitswesen“, hielt Josef Hecken, der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), eine denkwürdige Dinner-Rede. Hecken erläuterte auf dem Petersberg, in welchen Details er - aus seiner für das System der Selbstverwaltung ausserordentlich einflussreichen Position heraus - versuchen möchte, in den Gesetzgebungsprozess des kürzlich vorgelegten Referentenentwurfs zum Versorgungsstärkungsgesetz, kurz VSTG, einzugreifen, um noch einige Details bezüglich des §116b, besonders aber des §35a, der die frühe Nutzenbewertung regelt, einzubringen.

Mehr…

Die Zahl der Verordnungen wächst

Ausgabe 05 / 2014

Für die Kostenträger stellt die Multiple Sklerose eine der ausgabenstärksten Indikationsgruppen dar. Wie die aktuelle Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) zeigt, hat sich die Zahl der Verordnungen von Medikamenten zur Behandlung der Multiplen Sklerose in der PKV von 2007 bis 2012 mehr als verdoppelt. Als Ursache für die deutliche Zunahme betrachten die Studienexperten vor allem die steigende Zahl der MS-Patienten infolge der verbesserten Diagnoseverfahren und des daraus resultierenden früheren Behandlungsbeginns. Ein weiterer Grund sei in den neuen MS-Medikamenten zu suchen, die vielfach eine zusätzliche Therapieoption („add-on“) zu älteren Präparaten darstellten.

Mehr…

Novo will keine generelle Datenfreigabe

Novo will keine generelle Datenfreigabe

Ausgabe 05 / 2014

Erneut werden formale Gründe angeführt, auf Grund derer das IQWiG einem innovativen Insulin keinen Zusatznutzen zugestehen will. Wurden bisher bestimmte Studien nicht eingeschlossen, weil das Studiendesign, die Studiendauer oder die analysierten Endpunkte nicht in das vom IQWiG vorgegebene Raster passten oder nicht gegen die vom G-BA vorgegebene zweckmäßige Vergleichstherapie getestet worden waren, liegt hier der Grund woanders: Alle Studien wären prinzipell vorhanden, wenn ein Teil von ihnen nicht im vertraulichen Modul 5 beheimatet wären. Damit wird ein Präzendenzfall geschaffen, denn das IQWiG will eine generelle Veröffentlichung aller Daten, was Novo Nordisk verweigert.

Mehr…

Artikelaktionen
Editorial

Peter Stegmaier

Editorial 05/2014

Das Trauma „Vierte Hürde“

Tag Cloud