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market access & health policy

01.12.2010 15:15
"MAHP" ist das offizielle Organ der Deutschen Fachgesellschaft für Market Access e.V (DFGMA).
Gemeinsam Weichen für die Zukunft stellen
05.05.2022

Gemeinsam Weichen für die Zukunft stellen

Ausgabe 03 / 2022

Mitte März wurde während eines politischen Abends ein Positionspapier mit Empfehlungen zur Stärkung des Forschungsstandortes Deutschland der Politik – in Person von Dr. h.c. Thomas Sattelberger, Staatssekretär im BMBF – übergeben. Vorausgegangen waren mehrere von Novartis Deutschland ins Leben gerufene Werkstattgespräche, in denen sich Vertreter:innen aus Forschung, Industrie, Verbänden, Biotech-Branche und Politik über Perspektiven zur Stärkung der Gesundheitsforschung in Deutschland austauschten. „Market Access & Health Policy“ sprach mit Oliver Stenzel, Head Public Affairs Novartis Pharma und Direktor Netzwerk Forschung und Innovation, über die im Positionspapier gestellten Forderungen, das ungenutze Potenzial von Daten im Forschungsbereich sowie das notwendige Vorantreiben der Digitalisierung. Die von Novartis initiierte Allianz ist nach Einschätzung von Oliver Stenzel als langfristiger Zusammenschluss gedacht. „Wir bieten der Politik dauerhaft unsere Expertise an und werden anstehende Gesetzesinitiativen bewerten und kommentieren.“

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DiGA-Zwischenbilanz und Entwicklungspotenziale
05.05.2022

DiGA-Zwischenbilanz und Entwicklungspotenziale

Ausgabe 03 / 2022

Seit rund zwei Jahren haben Hersteller Digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA) die Möglichkeit, über das DiGA-Fast-Track-Verfahren in die GKV-Erstattung zu gelangen. Während die Beurteilung der Patientinnen und Patienten weitgehend positiv ausfällt, kritisieren Kostenträger Evidenzlage und Preissetzung. Wie gut ist das Fast-Track-Verfahren? Wo liegen Verbesserungspotenziale? Und wie gelingt es, die Diskussion auf ein konstruktives Niveau zu heben?

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05.05.2022

Wo liegen die Probleme?

Ausgabe 03 / 2022

Mit dem Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) vom 9. August 2019 wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um den Einsatz von preisgünstigen biotechnologisch hergestellten Nachahmerpräparaten (sog. Biosimilars) in der Versorgung zu erhöhen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in diesem Zuge Hinweise für die Vertragsärzte zur Austauschbarkeit von biologischen Referenzarzneimitteln durch Biosimilars formuliert. Die entsprechenden Regelungen sorgen allerdings nur für wenige Neuerungen. Das könnte sich durch einen weiteren Schritt ändern. Denn der G-BA soll bis zum 16. August 2022 auch Hinweise an die Apotheken zur Austauschbarkeit von biologischen Referenzarzneimitteln geben. Dies soll dazu dienen, eine automatische Substitution von Biologika durch die Apotheken zu ermöglichen. Dies würde die gesetzlich verankerte Aufgabenteilung zwischen Ärzten und Apotheken deutlich verändern. Erstmals würden von Apotheken Arzneimittel gegeneinander ausgetauscht, die nicht „wirkstoffgleich“, sondern allenfalls „wirkstoffähnlich“ sind. Ein solcher Mechanismus würde angesichts besonderer Pflichten zur Chargendokumentation und Überwachung bei Biologika zu Problemen führen, auf die das Rechtssystem gegenwärtig nicht vorbereitet ist. Ohne eine gesetzliche Lösung dürfte mit erheblichen Rechtsunsicherheiten zu rechnen sein.

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