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market access & health policy

01.12.2010 15:15
"MAHP" ist das offizielle Organ der Deutschen Fachgesellschaft für Market Access e.V (DFGMA).
Game Changer für die Informationsgewinnung
08.09.2021

Game Changer für die Informationsgewinnung

Ausgabe 05 / 2021

Die Informationsbeschaffung und -bewirtschaftung nimmt durch die digitale Transformation und die exponentielle Zunahme an Daten in allen Bereichen und Prozessen eine immer wichtigere Bedeutung in der Pharma- und Healthcare-Industrie ein. Aus dieser Entwicklung ergeben sich zahlreiche Fragen, aber auch neue Möglichkeiten für die sinnvolle Nutzung dieser Daten. „Market Access & Health Policy“ sprach mit Martin Klein, Dr. Dieter Schmitz und Dr. Frank Birnbaum, den Gründern und Geschäftsführern der Healthcare Factory, über ihre Innovation im Bereich der Informationsbewirtschaftung. Ihre Annahme: Die Daten- und Beziehungs-Komplexität der Player im Gesundheitssystem kann in klassischen, relationalen Datenbanken nicht mehr sinnvoll dargestellt werden. Die Lösung: Die Graphdatenbanktechnologie zur Optimierung des Markt- und Kundenzugangs. Die Überzeugung dahinter fasst Dr. Dieter Schmitz so zusammen: „Die Graphtechnologie wird ein Game Changer und dabei den Erkenntnisgewinn über kollaborative ärztliche-, gesundheitspolitische und andere Entscheider mittels Künstlicher Intelligenz und des Machine Learning auf eine neue Ebene heben wegen des exponentiellen Erkenntnisgewinns.“

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08.09.2021

Anständige Renditen

Ausgabe 05 / 2021

Vor der anstehenden Bundestagswahl hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) eine Diskussionsrunde unter der Fragestellung „Wie viel Geld darf mit Gesundheit verdient werden?“ initiiert. Das Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Gesundheit ist nicht neu, bietet aber immer wieder eine interessante Grundlage für einen spannenden Meinungsaustausch. Oder wie Daniel Zehnich, Leiter Politik bei der apoBank, formulierte: „Die Ökonomisierung im Gesundheitswesen ist in den letzten Jahren immer wieder ins Zentrum gesundheitspolitischer Debatten geraten, dabei wird die Gewinnausrichtung im Gesundheitssystem stark diskutiert.“ Als Beispiele führte er Fehlanreize im Krankenhausfinanzierungssystem an sowie die Tatsache, dass zunehmend auch branchenfremde Unternehmen den deutschen Gesundheitsmarkt als lukrative Investionsmöglichkeit betrachteten. Dr. Andreas Beivers, Professor für Volkswirtschaft und Studiendekan für Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius in München, der die virtuelle Veranstaltung moderierte, machte in seinem Vortrag zum Einstieg in die Diskussion deutlich, dass „Ökonomie nichts anderes als die Wissenschaft der Bewirtschaftung knapper Ressourcen ist“.

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Gesundheitsdaten bergen enormes Potenzial
08.09.2021

Gesundheitsdaten bergen enormes Potenzial

Ausgabe 05 / 2021

Die Bereitstellung und anschließende Nutzung von digitalen Gesundheitsdaten ist ein politisches Thema in der deutschen und europäischen Gesetzgebung. Während die Industrie in vielen europäischen Ländern Zugang zu diesen Gesundheitsdaten hat, wird das deutsche Forschungsdatenzentrum nur den Institutionen des Gesundheitswesens, einigen Behörden und der öffentlichen Forschung zur Verfügung stehen. Die forschende Pharma-Industrie ist davon ausgeschlossen. Wie sinnvoll die Nutzung der Daten auch durch die private Forschung sein kann, zeigt eine empirica-Studie, die vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) e.V. in Auftrag gegeben wurde. „Market Access & Health Policy“ sprach mit dem Präsidenten des vfa, Han Steutel, über die Ergebnisse der Studie und die daraus abgeleiteten Forderungen für eine innovationsfreundlichere Gesundheitsdatennutzung in Deutschland.

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