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market access & health policy

01.12.2010 15:15
"MAHP" ist das offizielle Organ der Deutschen Fachgesellschaft für Market Access e.V (DFGMA).
08.05.2019

Das Dilemma mit dem Zusatznutzen

Ausgabe 03 / 2019

Psychische Erkrankungen sind häufigste Ursache für Frühverrentungen, dennoch verhindert die deutsche Gesetzgebung faktisch die Zulassung neuer Neuropsychopharmaka: Zum ersten Mal bezogen Wissenschaftler, Ärzte und Patientenorganisationen gemeinsam und öffentlich zur Problematik der Bewertung von Neuropsychopharmaka im AMNOG Stellung und warnten vor negativen Folgen des Zusatznutzensystems. Der Parlamentarische Abend, der vor kurzem im Rahmen der Gesent-Initiative im Deutschen Bundestag in Berlin stattfand, war Auftakt zur Informationskampagne über sich abzeichnende negative Konsequenzen des AMNOG in diesem Bereich.

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Misstrauenskultur überwinden
08.05.2019

Misstrauenskultur überwinden

Ausgabe 03 / 2019

Unter dem Motto „Der Druck nimmt zu: Zeit für mutige Veränderungen“ stand der diesjährige Gesundheitskongress des Westens, der von der WISO S.E. Consulting GmbH in Köln veranstaltet wurde. In besonderer Erinnerung bleibt vermutlich der Schlagabtausch zwischen Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister von NRW, und Professor Josef Hecken, dem unparteiischen Vorsitzenden des G-BA. In einer Veranstaltung kritisierte Laumann in äußerst scharfer Form die Arbeit des G-BA und kündigte auch gleich sein Fernziel an, nämlich „die Machtverhältnisse im G-BA aufzubrechen“. Die Replik von Hecken ließ nicht lange auf sich warten. In einer Session über die Frage „Wo setzt der G-BA die Schwerpunkte?“ verteidigte er seine Institution mit deutlichen Worten gegen die Kritik Laumanns. Doch abgesehen von den gegenseitigen Vorhaltungen wurden viele weitere Themen – wie Krankenhausplanung und Neuerungen im geplanten GSAV – konstruktiv beleuchtet und analysiert.

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„Es gibt keine Ausgabenlawine“
08.03.2019

„Es gibt keine Ausgabenlawine“

Ausgabe 02 / 2019

Anfang Dezember wurde der aktuelle Arzneimittel-Atlas, der vom Berliner IGES Institut im Auftrag des Verbandes der forschenden Arzneimittelhersteller herausgegeben wird, veröffentlicht. Im Interview mit „Market Access & Health Policy“ erläutert Prof. Dr. Bertram Häussler, Leiter des IGES Gruppe, die wichtigsten Ergebnisse des Atlas. Häussler weist in dem Gespräch darauf hin, dass die gewonnenen Erkenntnisse allen Akteuren des Gesundheitswesens von Nutzen sein könnten, die sich „vorurteilsfrei“ mit dem Arzneimittelmarkt befassen wollen. Bei nüchterner Betrachtung der besonderen Gegebenheiten und Gesetze in diesem speziellen Markt, „könnten wir uns viele Glaubenskriege“ ersparen. Eine zentrale Botschaft des Atlas ist nach Einschätzung Häusslers: „Es gibt keine Ausgabenlawine, auch wenn die Preise in ungewohnte Höhen steigen“.

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